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Beziehungen

Wie du neuen Schwung in deine Sexualität bringst

anikafischerNach einigen Jahren Beziehung bleibt häufig vor allem das Sexleben auf der Strecke. Wie kann die Sexualität trotz langjähriger Partnerschaft lebendig und prickelnd bleiben? Geht das überhaupt oder ist es logische Konsequenz nach zig gemeinsamen Jahren? Ihr kennt euch schließlich in- und auswendig, was soll es da noch Aufregendes geben? Antwort auf diese Fragen gibt uns heute Anika Fischer.
Genau diese Frage „Ist es möglich, dass die Sexualität nicht langweilig wird?“ habe ich mir vor neun Jahren begonnen zu stellen. Dass es vielleicht keinen Weg gibt, fand ich furchtbar. Hinzu kommt, dass dem Thema Sexualität in der Gesellschaft und den Medien viel Bedeutung gegeben wird. Deshalb, so dachte ich, muss es Wissen und Wege geben, die mir bis dato verborgen waren. Ich merkte, dass ich Interesse an Sexualität hatte, ich jedoch auch gut ohne leben konnte! Dennoch: mein Interesse und die Neugier ließen mich die Suche beginnen. Was ich herausgefunden habe und von mir praxiserprobt ist, liest du im folgenden.

7 Dinge, die es für eine lebendige Sexualität braucht

1. Ein wichtiger Schlüssel: Atmen.
Um dich mit deinem Körper und dem gegenwärtigen Moment zu verbinden ist Atmen der Schlüssel. Generell atmen wir unbewusst und damit sehr flach. Um das Energielevel im Körper anzuheben, empfehle ich dir, bewusst tief in den Bauch oder Unterleib zu atmen. Durch die Erhöhung des Energieniveaus spüren wir intensiver, nehmen stärker unsere Gefühle wahr. Mit der Aufmerksamkeit auf das Atmen bist du gleichzeitig Präsent und im Jetzt.

2. Das gehört auch dazu: Blockaden/Widerstände
Durch intensiveres bewusstes Atmen tauchen nicht nur lustvolle Gefühle auf, sondern es können sich auch Blockaden oder ungute Empfindungen zeigen. Nimm sie wahr und sei mit ihnen. Nur weil es jetzt um Sex geht, ist es nicht nur ekstatisch und berauschend, sondern auch alles andere kann auftauchen. Alles was sich zeigt, ist willkommen. Nichts ist verkehrt.

3. Aussprechen und es beim anderen lassen.
Sprich auftauchende ungute Gefühle oder Widerstände aus. Sag zum Beispiel „Ich merke ich werde gerade traurig. Ich spüre das im Hals.“ Atme bewusst weiter und sei damit.
Sprich auch alle Gedanken aus (die Einkaufslisten, die du heimlich im Kopf erstellst, o. ä.). Das ist wieder eine Übung, um in das Jetzt zu kommen.
Ganz wichtig: Wenn dein Partner etwas ausspricht, von sich erzählt, dann steige nicht darauf ein! Lass es bei ihm oder ihr und bleib mit dir, deinen Gefühlen, deinem Körper verbunden.
Aus dem Ausgesprochenen soll kein Dialog entstehen.

 

4. Zeig dich. Mach dich nackig.
Trau dich und zeig dich deinem Partner nackt! Und das nicht nur körperlich ohne Klamotten, sondern mit allem was in dir ist und zu dir gehört! Willst du eine schöne bunte Maske sein oder echt und ganz DU?

5. Du musst es wollen.
Auch in der Sexualität geht nichts, wenn du es nicht willst. Es braucht deine Entscheidung, Lebendigkeit in deine Sexualität zu bringen. Übernimm die Verantwortung für deine Lust und das du den Sex bekommst, den du dir wünscht!

6. Übung
Um uns zu reproduzieren genügt es einfach, Sex zum richtigen Zeitpunkt zu haben und zu hoffen, dass der Samen schnell auf die Eizelle trifft und sie befruchtet.
Für lebendigen lustvollen Sex braucht es das Üben der zuvor genannten Schritte. Es braucht Wiederholung. Genau wie Meditieren eine lebenslange Praxis ist, so ist auch lustvoller Sex etwas, was immer wieder neu aus dem Jetzt entsteht. Es ist kein Programm was wir immer wieder abspulen, sondern geht mit dem was sich heute zeigen will und entsteht jedes mal neu aus dem Zusammenkommen der Partner heraus.

7. Neue „Räume“ betreten und Ausprobieren
Probiert neue Sachen aus. Welche Fantasie soll real werden? Worauf hast du Lust?
Wie wäre es zum Beispiel….
• mit Rollenspielen?
• wenn du dich von deinem Partner ans Bett fesseln und verwöhnen lässt?
• mit einer Massage? Welche Stelle deines Körpers wünscht sich besondere Aufmerksamkeit?
• neue Stellungen zu testen?
• Sex an neuen Orten zu haben?
• gemeinsam erotische Filme anzuschauen?
• verschiedene Sexspielzeuge zu testen?
• in einen Sexshop zu gehen und euch zu informieren was es alles gibt?
• deinem Partner zu zeigen wie du dich selbst berührst?
• deiner Partnerin eine erotische Geschichte zu erzählen?

2 wichtige Unterschiede zwischen Mann und Frau, die bedeutsam für die Sexualität sind

1. Unterschiedliche energetische Polung.
Der Mann ist in seinem Penis positiv gepolt, was sich auch an der Form seines Lingams (tantrischer Begriff für die männlichen Genitalien) zeigt :-). Die Frau ist in der Yoni (tantrischer Begriff für die weiblichen Genitalien) negativ gepolt. Das heißt die Frau nimmt den Mann in sich auf. Sie lädt ihn zu sich ein. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Energieflüsse bei Mann und Frau. Die Frau ist aufnehmend, der Mann geht nach „außen“ mit seiner Energie. Vielleicht lässt es sich mit energetischer Hinbewegung des Mannes zur Frau verbildlichen.
Es ist gut, um diese unterschiedlichen Qualitäten zu wissen.

2 Unterschiedlicher Anstieg der Hitze.
Frauen brauchen meistens viel mehr Zeit, um Hitze zu entwickeln (in Fahrt zu kommen, erregt zu werden). Männer sind in viel kürzerer Zeit erhitzt, d. h. erregt.
Das bedeutet, nimm dir als Frau die Zeit, die du brauchst, um in Stimmung zu kommen. Finde heraus, was dir gut tut, Spaß macht und was du ausprobieren möchtest.

Was gebe ich Paaren noch mit?

1 Zeig doch mal.
Für Ihn: Lass dir genau zeigen was und wie sie es mag. Lass dich führen. Die Berührungen, die jetzt gerade gut tun und erregend sind, werden immer ein bisschen anders sein.

Für Sie: Finde eine adäquate Sprache und zeig deinem Partner genau wie und wo du berührt werden möchtest: „Probiere mal etwas sanfter. Ja, das ist gut. Und jetzt ein bisschen weiter rechts. Ja, gut. …“

2 Deine Verantwortung.
Für Ihn: Bleib bei dir, d.h. bei der Wahrnehmung deines Körpers und deiner Empfindungen. Du bist nicht für ihren Orgasmus zuständig! Was macht dir Lust?

Für Sie: Du übernimmst Verantwortung für deinen Spaß im Bett!

3 Im Austausch bleiben und Präsent sein.
Für Beide: Sprecht alles aus, was auftaucht (Gefühle, Ängste, Gedanken, Bilder). Seid mit den auftauchenden Gefühlen, wie Trauer oder Angst (das heißt: fühlt sie). Zeigt euch eurem Partner damit. Wenn es einen ungelösten Streit gibt, nehmt ihn nicht mit ins Bett. Klärt vorher Unstimmigkeiten.
Was habt ihr zu gewinnen? Echte Nähe und Intimität!
Es geht im Bett nicht um tolle Performance, sondern darum, wahrhaftig zu sein.

4 Augen auf! Licht an!
Für Beide und besonders für Sie: Mach dir den Ort des Liebemachens schön. Stell Kerzen auf, leg gute Musik auf, dreh die Heizung auf, Duft- oder Räucherstäbchen. Schaut euch währenddessen immer wieder in die Augen. Das unterstützt auch das Präsent bleiben. Wenn du merkst, der Augenkontakt lässt dich „wegdriften“, schließe kurz die Augen, spüre Dich wieder, öffne die Augen, zeig Dich.

5 „War es für dich auch schön?“
Für Beide: Diese Frage stellst du wahrscheinlich aus Verunsicherung. Was ist die Alternative? Erzähl was du erlebt hast oder frag deine/n Partner/in wie es ihr mit xy ging.

6 „Hattest du einen OrgasMUSS?“
Für Beide: Es gibt so viele verschiedene Orgasmen wie es Frauen gibt. Jede erlebt es anders. Alles was dir Freude und Lust bereitet ist orgiastisch… Strömen durch den Körper, Wellen im Unterleib, Kribbeln in den Lustlippen, Hitze im Busen… Die Orgasmen, die wir in Sexfilmen von Frauen präsentiert bekommen, sind gespielt! Vergleiche dich nicht damit. Auch nicht mit Freundinnen. Alles was sich für dich gut anfühlt, ist dein individuelles orgiastisches Erleben!

7. Humor
Dein Sex ist keine bierernste Veranstaltung! Lacht. Lacht. Lacht. Seid leicht, fröhlich und mutig. Auch wenn es mal schwierig ist im Bett, darf es sich wieder verändern.

Ich wünsche euch freudvolles Ausprobieren. Wie gern wäre ich Mäuschen …

Hast du noch Fragen zum Thema? Welche Erfahrungen machst du?
Ich freue mich über deinen Kommentar.

Anika

 

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