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Wie du deine Selbstachtung wiederfindest

Selbstachtung ist der dritte Schritt in der Formel für die Selbstliebe, die wir in dieser Artikelserie gemeinsam entschlüsseln.

Je besser du dich und deine Bedürfnisse kennst, desto höher ist deine Selbstachtung. Für mich hat Selbstachtung viel mit Würde zu tun – ob ich mich selbst in meinem ganzen Sein respektiere, achte und würdige. Zentraler Punkt ist:

Du kannst dir nicht selbst vertrauen, wenn du dich selbst nicht würdevoll achtest.

selbstachtung-SelbstliebeSelbstachtung bedeutet für mich, meine Bedürfnisse zu kennen, dafür einzustehen und würdevoll mit mir umzugehen.
In meinem Leben gab es oft Situationen, in denen ich meine eigenen Bedürfnisse ganz hintenan gestellt habe. Ich habe nicht auf mich geachtet,  hatte in dem Irrglauben, ich und «meine Befindlichkeiten» seien nicht so wichtig – Hauptsache den Anderen gehe es gut gehandelt.

Viele Jahre habe ich mich mehr oder weniger in vielen Bereichen meines Lebens verleugnet und meine Bedürfnisse unterdrückt.

Ich hatte es nicht gelernt, mich wichtig zu nehmen, mich zu achten und “Stopp” zu sagen. Erst als ich krank wurde, habe ich gelernt auf mich, meinen Körper und meine Gefühle zu hören und sie zu achten.

Im Krankenhaus dann habe ich mich nur im extremen Notfall gemeldet, weil ich den Pflegerinnen keine «unnötige» Arbeit machen wollte. Ich war durstig, habe aber nicht geklingelt, sondern gewartet bis «zufällig» jemand ins Zimmer kam. Irgendwann hat mir eine Pflegerin in einem Gespräch klar gemacht, dass ich wichtig bin und auch, bzw. gerade im Krankenhaus darauf achten «muss», dass es mir gut geht.

Es war der «harte» Weg Selbstachtung zu lernen, und doch tappe ich hin und wieder ich immer noch in diese Falle.

Gott sei Dank merke ich es mittlerweile ziemlich schnell, weil sich dann etwas nicht stimmig anfühlt und ich unzufrieden bin.

Grenzen zu ziehen und darauf zu achten, dass jemand anderer diese Grenzen nicht verletzt, hat für mich viel mit Selbstachtung zu tun.

Anzeichen von zu wenig Selbstachtung

selbstachtung-KritikBeobachte deine Gedanken über dich selbst, und du merkst sehr schnell, wenn du dich selbst nicht achtest und würdigst.

Selbstachtung zeigt, wie du mit dir selbst umgehst. Bist du dir selbst die beste Freundin, oder behandelst du dich selbst eher wie jemanden, den du nicht magst, im schlimmsten Fall deinen grössten Feind?

Wenn du dich selbst nicht achtest, wie soll das dein Nächster können? Selbstachtung bedeutet, sich selbst zu respektieren, sich wert zu schätzen und ist unerlässlich, wenn du lernen willst, dich selbst zu lieben.

Du hast ein schlechtes, negatives Bild von dir selbst und vernachlässigst dich und deine Bedürfnisse? Gleichzeitig lässt du zu, dass dich andere nicht gut behandeln, geringschätzig mit dir umgehen und deine Wünsche missachten?

Deine Umwelt spiegelt dir, was du von dir selbst denkst. An deiner Ausstrahlung, deiner Körperhaltung, deiner Wortwahl erkennen die Menschen um dich herum schnell, wie hoch deine Selbstachtung ist. Da du davon ausgehst, sowieso keine Chance zu haben, versuchst du erst gar nicht etwas zu ändern.

Wenn du selbst keine Grenzen befolgst und dich nicht ernst nimmst, wie soll jemand anderer deine Grenzen respektieren?

Wie soll jemand anderer dich und deinen inneren Schatz sehen und erkennen, wenn du selbst es nicht tust?

Das ist unmöglich!

Du machst dich vor anderen klein und fühlst dich minderwertig? Da du dich selbst nicht wichtig nimmst, bleibst du im Hintergrund und möchtest auf keinen Fall gesehen werden. Du hast Angst davor, dass die Anderen entdecken könnten, wie wenig wert du bist.  

Ursachen von mangelnder Selbstachtung?

selbstachtung-Fragezeichen

Meiner Wahrnehmung nach haben vielen Menschen Selbstachtung verlernt, denn im Kern haben wir eine tiefe Achtung vor uns selbst.

Doch wir wurden von klein auf miteinander verglichen, beurteilt und manchmal auch verurteilt. Doch nur selten haben wir gelernt, die eigenen Schwächen anzunehmen, und dennoch liebevoll mit uns umzugehen.

Unsere Bedürfnisse werden nicht beachtet.
Wie stark deine Selbstachtung entwickelt ist, hängt maßgeblich davon ab, welche Erfahrungen du gemacht hast. Wenn du nicht gelernt hast, mit den eigenen Fehlern und Rückschlägen umzugehen, sie als Lernaufgabe zu sehen und daran zu wachsen, sondern darunter leidest und sie als gegeben hinnimmst, nimmt deine Selbstachtung ab.

Im Grunde ignorierst du damit ein zentrales Grundbedürfnis, nämlich das nach natürlicher Dominanz: Sichtbar zu sein, eine Rolle zu spielen, gut und geliebt zu sein, einfach, weil du bist, wer du bist.

Doch was sind die zentralen Bedürfnisse?

Derer gibt es drei: Es sind die Bedürfnisse nach Stimulanz, Dominanz und Sicherheit.
Diese Bedürfnisse hat jeder Mensch, sie sind jedoch unterschiedlich ausgeprägt. Sie müssen alle zu gegebener Zeit erfüllt sein, wenn du zufrieden sein willst.
Bei deiner Selbstachtung geht es darum, dass und  «wie» du sie dir erfüllst.

Je weniger du auf die Erfüllung deiner Bedürfnisse achtest – und zwar auf die Erfüllung deiner wahrhaftigen Bedürfnisse, nicht irgendwelcher vorgeschobener, mit denen du die eigentlichen kompensierst -, desto geringer ist deine Selbstachtung.

In diesem Video erklärt dir Veit Lindau sehr einleuchtend die drei zentralen Bedürfnisse aller Menschen:

Was ist Würde?

Würde hat für mich damit zu tun, dass jeder Mensch allein durch seine Existenz wertvoll ist. Würde bedingt Mut und Ehrlichkeit mir selbst und anderen gegenüber. Meine Würde wird in Frage gestellt, wenn ich gekränkt, gedemütigt und benutzt werde. Mein Leben wird dann würdevoll, wenn ich mich an einer von mir selbst bestimmten Ethik orientiere und danach lebe.

Wie kannst du lernen gut auf dich zu achten?

  • selbstachtng-Ich, LiebeKennst du deine Bedürfnisse? Wie lebst du sie aus? Erforsche deine Bedürfnisse, und finde Wege, sie dir zu erfüllen.
  • Erstelle dir deine eigene Ethik und halte sie ein. Etwas ist dann richtig für dich, wenn es sich gut anfühlt.
  • Halte deine eigenen «Regeln» ein und achte darauf, nicht würdelos behandelt zu werden.
  • Kenne deine eigenen Grenzen. Schreite ein, wenn diese Grenzen überschritten werden.
  • Rede freundlich und achtsam mit dir selbst. Worte und Gedanken sind mächtig und daher achte Dich, indem du achtsam damit umgehst.
  • Sei nicht so kritisch mit dir selbst und würdige auch deine bisherige Leistung.
  • Lobe dich selbst und feiere dich.
  • Lächle dich an und «schau dir in die Augen. Deine Augen sind die Spiegel der Seele.

Indem du gut mit dir selbst umgehst, auf dich achtest und dich selbst reflektierst, schaffst du die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein. Das führt dich zur Selbstliebe.

 

Ich wünsche dir viele liebevolle Momente mit dir selbst

– voller Achtung und Respekt gegenüber allem, wer du bist

deine Ursula Maria Ruf
www.ursula-maria-ruf.de

Alle Artikel von Ursula Maria Ruf findest du hier.

 

 

 

Wenn dieser Artikel dich inspiriert hat, dann lies doch in den folgenden Artikel hinein:

Der Booster für bessere Beziehungen: Deine Bedürfnisse!

 

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