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Wie kann ich lernen mir zu vertrauen?

Wie ist es möglich mir wirklich zu vertrauen und mein Leben auf eine gesunde und kraftvolle, vertrauensvolle Basis zu stellen? In meinem vorigen Artikel ging es darum,  den anderen zu vertrauen. Heute will ich dir dein Vertrauen zu dir näher bringen.

Für wirkliches Vertrauen wird die Basis in den ersten Jahren unserer Kindheit gelegt. Zum einen ist es die engste Bezugsperson zu Beginn unseres Lebens, auf die wir vertrauen können müssen. Denn sie muss uns als Säugling unsere Bedürfnisse sozusagen von den Augen oder unserem Geschrei ablesen.

Bereits so früh lernen wir die Verbindung von Bedürfnissen, Kommunikation und der Erfüllung der Bedürfnisse kennen. Wir haben Hunger, fühlen uns unwohl oder brauchen Schlaf. Wir machen durch Geschrei auf uns aufmerksam und nehmen sehr genau wahr, wie freundlich, wie schnell und wie liebevoll unsere Umgebung auf unsere Bedürfnisse reagiert.

lernen-zu-vertrauenIn den meisten Fällen ist die Mutter diese enge Bezugsperson, und wir sind symbiotisch mit ihr verbunden. Reagiert sie liebevoll, geduldig und intuitiv auf unser Anliegen, lernen wir nach und nach zu vertrauen. Reagiert sie ungeduldig, genervt und hilflos, fehlt uns ein wichtiger Baustein im Leben, und wir fühlen uns vielleicht später im Leben wie auf ein Glatteis: unsicher und ständig um Balance bemüht, und haben leider wenig Vertrauen in andere Menschen!

Was benötigt unser Vertrauen noch?

Um zu Vertrauen braucht es aber noch mehr als eine geduldige und liebevolle Bezugsperson. Um ein wirklich gutes Polster an Vertrauen aufzubauen, müssen wir zu Beginn des Lebens auch lernen, auf unsere eigenen Körpersignale zu hören. Wir sind als Menschen ein Zusammenspiel von Körper und Geist. Der Körper hat mit seinen Bedürfnissen ausschließlich das Ziel, uns als kraftvolles und gesundes Gefährt zur Verfügung zu stehen.

Um ihn hierzu entsprechend fit zu halten, müssen wir ihn immer wieder neu aufbauen, regenerieren, die richtige Betriebstemperatur herstellen, fehlendes ersetzen und ausruhen, um zu verarbeiten. Nichts Anderes tun wir beim Essen, Schlafen und bei der Regulation von Wärme und Kälte durch Kleidung.

Wir lernen in der ersten Lebenszeit genau das. Ressourcen sind verbraucht? Dann bekommen wir Hunger und Appetit auf genau das Lebensmittel, das unseren Mangel beseitigt. Es gab viel Neues zu sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken? Dann müssen wir schlafen, um die Fülle in unser System zu integrieren. Das Wetter hat sich verändert, es regnet, schneit oder die Sonne scheint? Dann müssen wir die schmalgesteckte Wohlfühltemperatur durch die entsprechende Kleidung ausbalancieren.

Haben wir in diesen wichtigen grundlegenden Lebensbereichen genügend Kraft entwickeln können, können wir in Zukunft unserem eigenen Körper und unseren Gefühlen vertrauen. Wir wissen sehr früh sehr genau was wir brauchen, um uns wohlzufühlen. Ein gutes Vertrauen in die eigenen Bedürfnisse ist dann die Basis für das Vertrauen in uns selbst. Wir kennen uns und wissen, was wir zum Leben brauchen.

Eltern als Hinderniss, Vertrauen zu lernen

Leider können die wenigsten Menschen auf sich selbst vertrauen, denn unsere Erziehung ist hier das größte Hindernis. Eltern meinen aus den eigenen Erfahrungen heraus genau zu wissen, was für ihre Kinder richtig ist. So konnte sich nicht nur der vermeintlich gesunde Spinat über Jahrzehnte auf der Essensliste etablieren. Viele Sorgen und Ängste der Eltern prägen unser Verhalten und in jedem erzieherischen Hinweis ist versteckt, dass wir nicht unserem eigenen Körper, sondern eher den Erfahrungen der Eltern trauen müssen.

zu-vertrauen-findenVieles wird als Erziehung weitergegeben, das Kinder verunsichert und ihren wertvollen eigenen Gefühlen nicht mehr trauen lässt. Wir sind als Menschen soziale Wesen und wollen angenommen und geliebt sein. Die Erziehung hat uns dazu verführt, uns selbst zu verbiegen, Dinge zu tun, die uns schaden, damit wir uns angenommen fühlen. Das Vertrauen in uns selbst ist dabei auf der Strecke geblieben.

In der Heilenergetik geht es hier um die sogenannten Basisgefühle, die die Grundlage von Vertrauen darstellen. Ein Kind ab ca 20 Kilogramm Körpergewicht weiß ganz genau intuitiv, was den eigenen kleinen Körper fit hält. Es weiß genau, was es essen muss, um den durch das Leben erzeugten Mangel auszugleichen. Es weiß ganz genau, wann und wieviel Schlaf es braucht, es weiß ganz genau wann ihm warm oder kalt ist und kann es ausgleichen.

Nur wenn die Eltern und Erzieher dem Kind diese Basisgefühle nehmen, durch die, natürlich gutgemeinte, Erziehung, wird es verunsichert durch das eigene Leben taumeln. Ohne Vertrauen in sich selbst, braucht man früher oder später Ratgeber, Therapeuten, Ärzte, Berater, Lebens Coaches, die bei elementaren Lebensfragen die Richtung weisen.

Ein weiteres Gefühl ist in unserer frühen kindlichen Entwicklung grundlegend für ein stabiles Vertrauen im Leben:

Die Wut!

Eine gefühlte und sinnvoll umgesetzte Wut, lässt Nähe und Abgrenzung zu unseren Mitmenschen zu. Dürfen wir diesem Gefühl Raum geben, werden wir auch im weiteren Leben ein sehr vertrautes und entspanntes Verhältnis mit unseren Mitmenschen pflegen können. Werden wir jedoch als Kind oft gezwungen unsere eigenen Grenzen zu ignorieren und von anderen übertreten zu lassen, wissen wir auch später nicht, wie wir uns abgrenzen können. Wir lassen uns emotional verletzen oder tun es selbst, weil das Vertrauen und das Selbstbewusstsein in dem zwischenmenschlichen ausloten von Beziehung nie stattfinden durfte.

Fast jeder kennt Beispiele, in denen er den Besuch der unangenehmen Tante aushalten musste, ihr widerwillig einen Kuss geben musste, die Übergrifflichkeiten des Onkels negiert oder nicht ernstgenommen wurden, man freundlich lächeln musste, obwohl es einem zum Heulen war, die Unberechenbarkeit der Eltern erleiden musste, bei der man nie sicher sein konnte, ob es Liebe oder Schläge gab. All das verhindert in uns zu vertrauen und es in das Leben integrieren zu können.

Wie können wir unser Vertrauen im weiteren Leben aufbauen und nähren?

Wie können wir erlangen, was wir vielleicht in der Kindheit nie erfahren durften?

Wenn du erkannt hast, wie elementar wichtig Vertrauen im Leben ist, kannst du beginnen deine Basisgefühle wahrzunehmen. Am besten fängst du damit an, dich liebevoll und intensiv um deine direkten körperlichen Bedürfnisse zu kümmern.

  • Was und wann tut dir gut zu essen?
  • Was tut dir gut zu trinken?
  • Wieviel Schlaf brauchst du?
  • Ist dein Schlafplatz harmonisch?
  • Wie geht es dir mit der Wärme und der Kälte?
  • Fühlst du dich wohl in deiner Kleidung, entspannt und gemütlich?
  • Ist es dir warm genug?

Der nächste Schritt ist die Betrachtung und Veränderung der zwischenmenschlichen Beziehungen.

  • Welche Menschen tun dir gut, welche Menschen kannst du kaum aushalten, verbringst aber dennoch Zeit mit ihnen?
  • Kennst du deine Grenzen und kannst du sie einhalten und signalisieren?

Warum fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen? Hast du Angst abgelehnt zu werden? Einsam zu sein? Nicht geliebt zu werden?

Wenn du dir diese fundamentalen Fragen stellst und dein Verhalten entsprechend veränderst und neu ausrichtest, wirst du in kurzer Zeit ein gutes Vertrauenspolster aufbauen können und dich in und mit dir wohlfühlen. Du allein bist wichtig in deinem Leben.

Du solltest wissen wie du tickst und was du brauchst, um in dein Potenzial und in deine Lebenskraft zu kommen. Dann steht dem ersehnten Vertrauen nichts mehr im Weg.

In diesem Sinne wünsche ich dir einen sehr schönen Tag,

Stefanie Menzel

Expertin für ganzheitlich spirituelle Persönlichkeitsentwicklung

www.stefanie-menzel.com

 

Wo kannst du noch nicht gut vertrauen? Hinterlasse doch hier einen Kommentar.

 


Hier gehts zum ersten Teil des Vertrauens-Artikels von Stefanie Menzel:

Ich vertraue dir, dass du mir vertraust – Vertrauen in Beziehungen

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