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Wie kann ich mich selbst lieben und was ist Selbstliebe eigentlich?

Wie kann ich mich selbst lieben, diese Frage ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Hier kommen die acht Schlüssel der Selbstliebe.

In diesem Artikel von unserer Expertin für Liebe und Dualseelen Margret Marincoloerfährst du, mit welchen acht Tugenden du die volle Tiefe deiner Selbstliebe erfahren kannst.

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Immer wieder werde ich gefragt: Margret, WAS IST SELBSTLIEBE?

Selbstliebe ist einerseits ein Wort mit elf Buchstaben. Andererseits ist sie die wohl mächtigste Sache der Welt. Denn sie ist die Art von Liebe, die wirklich bedingungslos ist.

Doch was ist Liebe? Was ist Bedingungslosigkeit? Das Komplizierte an jeder Sprache ist die Definition der einzelnen Worte.

Was bedeutet Liebe? Frage zehn Menschen und du bekommst zehn verschiedene Antworten.

Wer kann mit absoluter Sicherheit sagen, was LIEBE ist?

Wer kann mit Sicherheit sagen, was SELBSTLIEBE ist?

Sind Definitionen oft nicht einfach nur klägliche Versuche, sich einer unbeschreiblich großen Sache anzunähern? Wir glauben zu wissen und tappen weiterhin im Dunkeln.

mich-selbst-liebenLiebe ist für mich das ALLES-WAS-IST. Sie ist das ALLES-WAS-IST aus dem ich wählen und erfahren kann. Doch bin ich mir nur eines klitzekleinen Teils davon bewusst. Das ALLES-WAS-IST  ist zum Beispiel der Mount Everest und ich betrachte gerade mal einen Kieselstein.

Wenn ich das ALLES–WAS–IST kaum kenne, wie kann ich dann die Liebe kennen? Wie kann ich mich dann selbst lieben?

So oft habe ich gesagt: ICH LIEBE DICH!

Wie oft habe ich gehört: ICH LIEBE DICH AUCH!

Zu jenen Zeiten habe ich mich ja selbst noch nicht gesehen=geliebt. Wie kann ich da einen anderen sehen=lieben?

Selbstliebe ist für mich, mich mehr und mehr als das ALLES–WAS–IST anzunehmen und zu erfahren.

So gebe ich mich den Dingen, die ich bewusst wahrnehme und erfahre, mehr und mehr in Demut hin.

Wohlwissend, dass ich das alles bin.

Ich lege mich der Liebe in die Arme. Auf diese Art gelingt es mir allmählich, mich selbst zu lieben.

 

Um mich selbst zu lieben, dienen mir acht Schlüssel:

  1. Erforschen
  2. Akzeptieren
  3. Umarmen
  4. Überfließen
  5. Wählen
  6. Fühlen
  7. Reflektieren
  8. Entspannen

Erforschen

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Hier hilft mir die stürmische Neugier eines Kindes. Ich habe keine Ahnung, was das ALLES–WAS–IST sein könnte, also erforsche ich es an jedem Tag. Deshalb versuche ich mich frei zu machen von SO-UND-SOS.

Ich versuche, dem Leben ein paar Schichten tiefer auf die Spur zu kommen. Ich wühle in den Abgründen von Seelen und mache mir dabei gerne die Hände schmutzig. Immer entdecke ich dabei ein Stück von mir selbst. AHA, das bin ich also auch.

Ich habe schon kapiert, dass ich mich immer selbst entdecke. Das bringt mich zum Staunen, mit gemischten Gefühlen. Und ich forsche munter weiter.

 

 

Akzeptieren

Was ich finde und entdecke, das akzeptiere ich. Ich halte inne, staune, sage AHA und nehme an. Ich versuche zu allererst, die Sache genauso zu lassen, wie sie ist. Ganz egal, ob es wehtut, ganz egal, ob es brennt. Ich atme tief und sage noch einmal:

AHA. Ich halte anerkennend aus.

Der Kuchen, der leicht angebrannt aus dem Ofen kommt, der darf genauso bleiben. Ich akzeptiere ihn als ein Ebenbild, eine Momentaufnahme meiner selbst. Meist schmeckt er ganz besonders gut. Wie oft habe ich mir Finger und Herz verbrannt, nur um zu gelingen? Ich nehme mich als Kunstwerk an, das außerordentlich gut gelungen ist und immer besser wird.

Umarmen

wie-mich-selbst-liebenNach dem stillen Annehmen oder Akzeptieren kommt eine Umarmung. Ich umarme mit offenem Herzen, was sich gerade zeigt. Auch scheinbare Gegner. Ich umarme das, was schon ist. Es ist da, es bringt nichts, dagegen anzukämpfen.

Situationen, Gefühle und manchmal Menschen, die mir auf die Nerven gehen:

Ich stelle mir die Dinge bildlich vor und umarme sie in meinen Gedanken. Gefühlen gebe ich menschliche Figur, Gestalt und Wesen, ich freunde mich – so gut es mir gelingt – mit ihnen an und umarme, was das Zeug eben hält. Augenblicklich wandelt sich Frust in Lust.

Wenn ich umarme, dann liebe ich meine Schöpfung und mich selbst. Was ich liebe, kann sich wandeln.

 

Überfließen

Überfließen ist die Anerkennung, dass ich eine Quelle bin. So, wie du. Alles ist in dir und mir als Möglichkeit, als Potenzial enthalten. Es gibt kein Außen. Das Außen ist nur eine Projektion. So setze ich mich also täglich dankbar hin und fühle, wie die Quelle aus mir heraussprudelt.

Ich beobachte, dass alles, was ich mir wünsche, bereits in mir enthalten ist. Wenn ich überfließe, erkenne ich diese Fülle an. Und wenn ich überfließe, zeigt sich die Fülle auch in meiner Außenwelt. Wenn sich im Außen zeigt, wie reich ich innen bin, dann ist das ein Mani-Fest, das gefeiert werden will.

hier findest du noch mehr über die Liebe im Compassioner:

Die Kunst der ganzheitlichen Liebe: Bedingungsloses Geben

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Wählen

Die Vorstufe vom Wählen ist das Wollen. Hier will das noch ungezähmte Ego ein Ziel erreichen. Ein ungezähmtes Ego steht auf Kampf. Es will gewinnen und dabei kämpft es gegen andere. Wer gegen andere kämpft, der kämpft immer gegen sich selbst. Kampf gegen sich selbst ist alles andere als Selbstliebe.

Der heilige Gral heißt Wahl. Wenn du wählst, dann weißt du, dass alles schon im Hier und Jetzt vorhanden ist. Im Hier und Jetzt von dir. Wie beim Running Sushi wählst du aus den unbegrenzten Möglichkeiten. Wer wählen kann, der fühlt sich in seinem Innern reich. Wer sich innen reich fühlt, der muss sich einfach lieben.

Fühlen

Selbstliebe an Sommersonnentagen, das ist leicht. Das kann jeder. Doch wenn es zwickt und beißt, wenn du krank bist, wenn dir zum Kotzen ist, wenn dein Lieblingsmensch dich mich-selber-lieben-lernenbetrogen oder belogen hat, oder wenn du gerade deinen Job verlierst, dann zeigt sich, wie lieb du dich gerade selber hast.

Kannst du dich lieben? In deinen dunkelsten Stunden? Kannst du dich umarmen und dir sagen, dass du vollkommen bist?

Fühle in dich hinein. Sitze still, wie eine Salzsäule und nimm die Emotionen wahr, die in deinem Körper wallen. Bleibe präsent im Gefühl, das sich in deinem Körper zeigt. So nimmst du wahr. Doch wahrnehmen, dich fühlen, das ist Liebe.

 

Reflektieren

Egal, was dir gerade begegnet, du schaust in einen Spiegel. Jeder Mensch spiegelt eine Facette deiner selbst. Nimm an, was du gerade siehst. Du bist der andere. Es gibt nur EINEN von euch beiden. Was du im anderen verurteilst, das verurteilst du in dir selbst. Was du am anderen lieben kannst, das liebst du an dir selbst. Sei still und nimm einfach wahr.

Du kannst Grenzen setzen, du kannst dich zurückziehen, damit ziehst du dich vor dir selbst zurück. Wenn ein anderer dich immer wieder verletzt – WO VERLETZT DU DICH GERADE SELBST? Sieh hin, nimm an, sage AHA. Umarme deinen Spiegel in Gedanken und du umarmst dich selbst. Liebe deine Reflektion und werde heil.

Entspannen

selbstliebe-mich-lieben-koennenAm Anfang fühlt sich Selbstliebe oft wie Kampf an. Du glaubst, dir etwas antrainieren zu müssen. Du bist verkrampft, wie damals, bei deinen ersten Fahrstunden. Doch nach und nach geht es dir leichter von der Hand. Du fährst und kannst immer öfter dabei lächeln.

Deine Entspannung dehnt sich auf deinen ganzen Körper aus. Egal, was du gerade siehst, hörst und erlebst, du weißt ja, dass du das selber bist, den du erlebst. Und du entspannst dich ungemein dabei.

Du wirst irgendwann so richtig locker. Aus Krampf und Kampf wird Entspannung und du genießt den Lauf der Dinge als deinen Liebesfilm.

 

Wenn du jeden Tag einen Schlüssel von diesem Schlüsselbund benutzt, dann stehen dir die Türen zu deiner größten Liebe offen. Sperrangelweit. Denn wer sich selber sieht=liebt, der wird geliebt. Das ist so glasklar, wie Kloßbrühe.

Auf die Liebe,

Wie fühlst du dich jetzt? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Deine Margret.

Website von Margret Marincolo

 

 

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