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Wie sich dein Mindset auf deinen Sport auswirkt

Dein Mindset ist wesentlich für deinen Erfolg. Ob du gewinnst, oder verlierst, kommt nämlich einzig auf deine Einstellung und deine Ambition an.

Warum das so ist und wie du dein Mindset optimal für deine Siege ausrichten kannst, darüber schreibt heute Harry Siebert.

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Die Rolle des Mindsets im Zusammenhang mit der Leistung wird in der Sportwelt zunehmend bekannter. Deshalb engagieren Spitzensportler Mentalcoaches, um Leistungsabfall vorzubeugen und sich auch unterbewusst auf das sportliche Ziel auszurichten.

mindset-badmintonIn diesem Artikel soll es um meine eigenen Erfahrungen über die Rolle des Mindsets im Sport gehen. In meinem Fall geht es um Badminton, eine Nischensportart im deutschsprachigen Raum, aber alles, was ich hier beschreibe, lässt sich auch auf andere Mannschaftssportarten übertragen.

Über mehrere Jahre hinweg war ich regelmäßig in meinem Verein aktiv, mindestens einmal pro Woche ging ich ins Training und spielte dort mit und gegen andere Freizeitspieler.

Es bildete sich eine Mannschaft und wir spielten zwei Saisons gegen andere Teams aus unserer Staffel. Als Fitness und Technik bei mir immer besser wurden, fiel mir zunehmend auf, dass das Mindset – die Einstellung und die Gedanken – eine große Rolle bei sportlichen Fähigkeiten spielen.

“Wenn zwei gleich gute Sportler gegeneinander antreten, gewinnt der Optimistischere.”

Beim Badminton geht es, wie bei jeder anderen kompetitiven Sportart auch, um das Gewinnen. Als jemand, der das Leben auch gerne von der spirituellen Warte aus betrachtet, faszinierte mich der Spagat zwischen unbedingtem Siegeswillen und neutralem Gleichmut. Wut, Frustration oder Enttäuschung zu fühlen, wenn man einen Fehler macht und der Gegner den Punkt bekommt.

Leichtigkeit und Freude zu erleben, wenn man den Gegner ausspielen konnte, und Erleichterung, wenn ein knapper Sieg erkämpft wurde.

Dem gegenüber gestellt erlebte ich Spiele, in denen ich einfach jeden Spielzug genießen konnte und der Punktestand völlig in den Hintergrund rückte. Was zählte, war nicht Sieg oder Niederlage, sondern die Freude an der Bewegung, die technische Exaktheit, die richtige Strategie: Ein Spielen um des Spmindset-2ielens willen.

Das Unterbewusstsein spielt mit

Über mehrere Monate hinweg bemerkte ich bei meinen bestrittenen Spielen ein merkwürdiges Muster: Sehr oft verlor ich ein Spiel mit nur wenigen Punkten Abstand zum Sieger.

Ein seltsames Phänomen, und ich fragte mich, was da wohl dahinter steckte. Es dauerte eine Zeit lang aber irgendwann kam ich darauf, und die Antwort war verblüffend: Es hatte mit meinem Mindset zu tun! Da ich mich regelmäßig in Gleichmut übte, war für mich das Verlieren nicht so schlimm wie für manche Gegner.

Unbewusst hatte ich mein Mindset gesetzt und die Einstellung angenommen, den Gegner gewinnen zu lassen. “Wenn für dich das Verlieren so schlimm ist, dann darfst du gerne gewinnen… Hauptsache, es ist ein spannendes Spiel!”

Als mir dieses Muster bewusst wurde, konnte ich es langsam gehen lassen. Die Bewusst-Werdung war der wichtigste Schritt dabei, danach folgte das Beobachten und Erlauben des Musters, bis es immer seltener auftrat.

Gleichmut ist für mich nach wie vor eine erstrebenswerte Haltung, jedoch gewinnt man damit kein Spiel.

Losgelöstheit vom Ergebnis ist wichtig, aber ich glaube, es braucht eine gesunde Balance, um sportlich erfolgreich zu sein. Nur der Siegeswille bewirkt, dass man bis an seine Grenzen geht.

Die Freude am Laufen

mindset-3Auch beim Laufen habe ich den enormen Einfluss meiner Gedanken bemerkt. Ich liebe es, draußen in der Natur zu joggen, den Körper zu spüren und die Landschaft zu genießen.

Dabei fällt es mir leicht, meine Gedanken in positive Bahnen zu lenken, oder sogar ganz ohne Gedanken zu sein.

Beim Laufen merke ich es besonders, wie Gedanken sich auf das Lauferlebnis auswirken. Wenn ich den Moment genießen kann, geht es mir körperlich gut und es ist genug Kraft da.

Kommen allerdings negative Gedanken auf, geht die Leistung und auch das Wohlbefinden schnell in den Keller. Zum Beispiel: “Es ist noch weit bis zum Ziel”oder “Och nee, da vorne kommt der nächste Anstieg”.

Laufen ist für mich eine Sportart, bei welcher ich die Psychosomatik – die Wechselwirkung zwischen Körper und Geist – direkt erleben kann.

Wenn ich mich manchmal mit letzter Kraft den Berg hochschleppe, hilft mir inneres Anfeuern weiter. So habe ich schon Anstiege bewältigt, die ich mir nicht mehr zugetraut hätte. Allerdings tut es ein “Komm schon, du schaffst das”normalerweise nicht, denn so eine erfolgsbasierte Motivierung lässt mich relativ kalt.

Für mich ist Laufen kein Leistungssport, sondern eher ein Ausdruck von Lebendigkeit und Lebensfreude.

Wenn die Erschöpfung da ist, bringen mich wertschätzende Gedanken Meter für Meter weiter

Wenn ich über die Disziplin staunen kann, oder wenn ich bemerke, dass die Einschätzung, dass ich gleich schlapp mache, falsch war.

mindset-laufenBesonders, wenn in mir das Bewusstsein entsteht, dass ich gerade etwas Wunderschönes erreiche, nämlich meine Grenzen zu überschreiten. Wenn ich in mir Liebe und Selbstachtung spüren kann. Das geht leider nicht auf Kommando, schön wär’s, aber trotzdem fällt es mir beim Laufen leicht, eine positive Einstellung zu etablieren.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich weder professioneller Badmintonspieler noch professioneller Läufer bin. Viele, viele Leute sind da deutlich besser als ich. Ich bin ein normaler Typ, dem einfach bei seinem Lieblingssport einige Zusammenhänge klar geworden sind.

Vielleicht machen manche Menschen ähnliche Erlebnisse, aber kaum einer schreibt es auf. Ich möchte aufzeigen, dass es sich lohnt, achtsam in jedem Lebensbereich zu sein – selbst bei etwas scheinbar so Trivialem wie im Sport.

Ich hoffe, dass mir das gelungen ist. Wenn du es geschafft hast, bis hier zu lesen, dann hast du die Ziellinie des Artikels erreicht! Genieße deinen Sieg und hab einen schönen Tag!

Vielleicht hast du auch eigene Strategien, die dir zum sportlichen Erfolg verhelfen. Würde mich freuen, wenn du sie hier teilst.

Dein Harmindset-autorry.

 

Der Autor:

Harry Siebert ist 35 Jahre alt und beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Er hängte seine Informatik-Karriere an den Nagel und ist seitdem neugierig auf seine Lebensaufgabe. Er arbeitet jetzt in der Altenpflege und ist nebenher Sportler, Blogger, Yogi, Life Coach und Phantast.

 


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