Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Wie (Team-)Träume wahr werden – 10 Basics für Potenzialentfaltung in Teams

… wie es dank Potenzialentfaltung gelingt, Teams über sich hinaus wachsen zu lassen und damit die Welt zu ermöglichen, die wir uns wünschen.

„Jetzt stellen Sie sich mal vor, was passieren würde, wenn wir Menschen uns in Freiheit und Vertrauen begegnen würden, mit offenem Herzen und ohne Misstrauen, und wenn wir uns gegenseitig ermutigen würden. Wenn wir unsere Potenziale entfalten könnten. 7,6 Milliarden Gehirne – die Welt wäre in wenigen Tagen nicht mehr wiederzuerkennen.“

(Sven Ole Müller, Multipreneur, Ultrasportler und gemeinsam mit Prof. Dr. Gerald Hüther und Nicole Bauer Bauchautor von „Wie Träume wahr werden“)

„Und was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.
Nur wir müssen geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang.“

(Xavier Naidoo – Was wir alleine nicht schaffen)

potenzialentfaltung-TeamTeam – steht das nicht synonym für „Toll, ein anderer macht´s?“
Sind nicht Zweierbeziehungen schon herausfordernd genug und enden oftmals in einem Scherbenhaufen?
Warum sollte es dann ausgerechnet mit noch mehr Menschen richtig gut funktionieren?

Was ist das Geheimnis von Dreamteams, die Großes schaffen?
Ist das pure Magie, regiert da Zufall, oder lässt sich der Erfolg von Teams auch bis zu einem gewissen Grad steuern?

Diese Fragen bewegen wohl viele Menschen. So einige von uns haben sicherlich große Träume und möchten etwas in der Welt bewegen – ob nun mit einem Unternehmen oder einem wohltätigen Projekt. Sie wissen: Alleine werden sie ihren Traum nicht realisieren können, sie brauchen einige andere Menschen dafür, die „mitziehen“. Sie brauchen ein Team. Doch wie finden die richtigen Menschen zusammen? Wie können Träume wahr werden?

Genauso wie Argumente, handfeste Beweise und Fragen dagegenstehen, dass Teamwork wirklich funktionieren kann, gibt es zahlreiche positive Beispiele, die zeigen, dass Teams einander beflügeln und gemeinsam schier Unvorstellbares schaffen und damit Großes erreichen.

Wir gewinnt! Wie ein Sieg beim größten Radrennen der Welt möglich wurde

Eines dieser positiven Beispiele dient jetzt in Form eines Buchs als Orientierungsrahmen, um weitere große Vorhaben auf die Straße zu bringen. Doch in „Wie Träume wahr werden – Das Geheimnis der Potenzialentfaltung“ erzählen Sven Ole Müller und Nicole Bauer nicht nur die Erfolgsgeschichte, wie es ihnen gemeinsam mit ihrem Team gelungen ist, mit dem Race Across America (RAAM) das härteste aller Radrennen sogar zu gewinnen (und das mit einer Vorbereitungszeit von nur elf Monaten).

Mit diesem Buch analysieren die beiden darüber hinaus gemeinsam mit dem Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther, welche Zutaten dazu beigetragen haben, dass dieses Unternehmen zum vollen Erfolg wurde.

Denn das Team hat sich während des „Projektes RAAM“ von der Akademie für Potenzialentfaltung und dessen Mitgründer Prof. Dr. Gerald Hüther begleiten lassen. Das Buch ist eine Art Resümee und kann so Teams mit ähnlichen Vorhaben als Inspirationsgrundlage dienen.

 

Potenzialentfaltung: Zehn Basics für erfolgreiche Teams

Im Buch werden folgende “Grundzutaten” deutlich, die gelingendes Teamwork begünstigen und Dreamteams hervorbringen können:

  1. Von Subjekt zu Subjekt.

    Die Teammitglieder nehmen einander als Subjekte wahr und fördern sich in ihrer Einzigartigkeit und der Entfaltung ihres Potenzials.

  2. Natürliche (Selbst-)Führung

    Eine „Projektleitung“, bei der die Fäden zusammenlaufen, ohne, dass sie faktische Bestätigung etwa in Form eines Organigramms oder einer zugeschriebenen Rolle (Vorstandsvorsitzender, CEO) braucht und ohne, dass damit ein höherer Status verbunden wäre. Die „Projektleitung“ kann auch wechseln und ist in vielen Variationen möglich. Alle Teammitglieder sind in hohem Maße fähig, sich selbst zu führen und eigenverantwortlich zu handeln.

  3. Intuition ist ein zentraler Entscheidungsfaktor.

    Entscheidungen werden nicht nur mit Hirn und auf Basis von Zeugnissen, Qualifikationen und des Geldbeutels gefällt, sondern auch mit Herz und Bauch getroffen. Dabei ist schlussendlich das Bauchgefühl ausschlaggebend. Im Buch betonen die Initiatoren und Projektleiter Sven Ole Müller und Nicole Bauer, dass für beide immer ihre Intuition maßgeblich war, wenn es darum ging, ein neues Teammitglied aufzunehmen.

  4. Gesundes Ich

    potenzialentfaltung-SelbstliebeAlle Teammitglieder verfügen über eine gute Selbstkenntnis, die Fähigkeit zur Selbstliebe, brennen für das gemeinsame Projekt, sind ehrlich, dazu fähig, Selbstverantwortung zu übernehmen, stressresistent und resilient, sowie außerdem bereit, ihr Ego für die Sache zurückzustellen. Alle sind lernfähig, bereit, Fehler einzugestehen und von ihrem “Recht-haben-wollen” abzulassen.

  5. Ein gemeinsames Anliegen

    … verbindet alle Teammitglieder. Es ist glasklar kommuniziert und vom gesamten Team wirklich akzeptiert. Möglicherweise gibt es ein Ritual oder einen Ankerpunkt (Schlachtruf, Credo etc.), um dieses Anliegen in wichtigen Momenten sofort wieder in Erinnerung rufen zu können.

  6. Geteilte Motivationen

    Das gesamte Team hat Kenntnis davon und verinnerlicht, aus welchen wirklichen Motiven die anderen mit an Bord sind und unterstützt und stärkt die anderen. Die Motive jedes einzelnen sind klar herausgearbeitet. Das Team nimmt sich zum Projektstart ausreichend Zeit, diese Motive zu essenzieren.

  7. Regel-Minimalismus

    Das Team funktioniert mit so wenig festen Regeln wie nötig.

  8. Gute Vorbereitung

    potenzialentfaltung-PerfektIm Buch beschreiben Nicole Bauer und Sven Ole Müller die akribische Vorbereitung des gesamten Teams fürs RAAM. So gab es einige Wochen vorm RAAM eine detaillierte Simulation des „Ernstfalls“. Selbst einfachste, häufig wiederkehrende Handgriffe, wie bspw. der Fahrerwechsel, die Bereitstellung des Essens etc. wurden ausgearbeitet und mindestens einmal „durchgespielt“.

  9. Bei “Unfällen”: Humor hilft

    Alle Beteiligten waren sich im Voraus bewusst: Das RAAM ist ein Rennen, dass unter extremsten Bedingungen durchgeführt wird. So sind bspw. alle dem Schlafmangel ausgesetzt. Allen war deshalb klar: Es wird zu Aussetzern und Fehlern kommen. Wenn einer mal austickt, dann aufgrund der extremen Situation. Also war klar, dass nichts allzu persönlich zu nehmen war, und es Routinen geben musste, den betroffenen Menschen möglichst rasch wieder aus seinem Film zu holen.

  10. Aufgabenkenntnis und Eigenverantwortung

    Jeder kennt seine Rollen und Handgriffe und führt sie selbstverantwortlich aus. Die Teammitglieder vertrauen einander, Kontrolle ist Energieverschwendung.

Neben diesen zehn Basics, die so im Buch nicht explizit benannt sind, die ich aber daraus extrahiert habe, war sicherlich auch einer der Erfolgsfaktoren, dass das Team über den gesamten Prozess hinweg von der Akademie für Potenzialentfaltung, dessen Mitgründer Prof. Dr. Gerald Hüther ist, begleitet wurden. Zum Beginn hat das Team bspw. einen so genannten WeQ-Test durchgeführt, mit dem sich erheben lässt, wie gut die Qualität der Teambeziehung bereits ausgebildet ist und wo es noch Verbesserungspotenziale gibt.

Alles in allem kann das Buch „Wie Träume wahr werden – das Geheimnis der Potenzialentfaltung“ allen Menschen, die daran interessiert sind, mit einem Team große Leistungen zu erreichen, sehr weiterhelfen – wie hoffentlich auch dieser Artikel.

Und für welche Projekte hättest DU gern ein Dream-Team?

Ich wünsche dir sehr, dass du dich bald in einem solchen Team wiederfindest
und deinen Teil zum Gelingen eines großartigen Projektes beiträgst.
Denn für eine bessere Welt braucht es jede Menge Teams, die gemeinsam über sich hinauswachsen.
Es gibt viel zu tun – ich wünsche dir frohes & ko-kreatives Schaffen!

Alles Liebe,

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.

Hier im humantrust erlebst du jede Menge Teamwork:

humantrust

Gefällt mir 149 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen: 5,00 von 5)

Diskussion

fan