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Wie Vertrauen und Glauben das Gehirn verändern – und auf Geist und Seele wirken

Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Um uns wirklich gut zu fühlen, ist viel mehr nötig, als körperliche Wellness – es heißt, emotional in Balance und spirituell erfüllt zu sein. Gerade gestern erschien ein wunderbares Buch für alle, die tiefer in die Wunder der eigenen, ganzheitlichen und körperlichen Weisheit eintauchen möchten.

Weisheit- die ureigene Mitte finden, gerade erschienen und geschrieben von der amerikanischen Bestsellerautorin Dr. Christina Northrup. Neben ihrer eigenen Praxistätigkeit gründete sie 1986 zusammen mit drei Kolleginnen das Zentrum »Women to Women«, in dem Frauen zu allen gesundheitlichen Problemen ganzheitlich beraten und betreut werden. Ihre Bücher »Frauenkörper – Frauenweisheit« und »Weisheit der Wechseljahre« haben sich mittlerweile zu Standardwerken entwickelt. Sie hält weltweit Vorträge zu diesen Themen. Deshalb möchten wir dir hier einen Auszug aus ihrem gerade erschienenen Buch schenken.

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Wie Vertrauen und Glauben das Gehirn verändern

von Dr. Christina Northrup

So wie Ihr Hirn sich umorganisiert, wenn Sie sich dazu entscheiden, jene Gedanken zu denken, bei denen Sie sich besser fühlen, tut es das auch, wenn Sie anfangen, Vertrauen und nicht Angst zur Basis Ihres Erlebens zu machen. Hierbei geht es wieder darum, dass sich Neuronen, die gemeinsam feuern, miteinander verbinden. Gedanken, die auf Vertrauen, Sicherheit und Schutz gründen, formen Ihr Gehirn und Ihren Körper so um, dass Sie in einen ruhigeren, friedvolleren Zustand kommen.

In dem Maße, in dem Sie Gedanken dieser Art denken und wiederholen, werden die alten Verschaltungen der Furcht und des Schreckens wegschmelzen. Das liegt daran, dass es nur eine begrenzte Menge der Substanz gibt, die als Nervenwachstumsfaktor bekannt ist und dem Hirn gestattet, neue Verbindungen zu verschalten.

Wenn Sie also neuronale Verbindungen erschaffen, die mit positiven Gedanken verbunden sind werden negative Gedankenmuster (Ich habe Angst, dass ich wie meine Mutter Krebs bekomme) zu schrumpfen beginnen und absterben. Mehr noch, Sie werden Umstände anziehen, die Ihren neuen Glauben widerspiegeln. Der Beweis Ihres Wohlbefindens nimmt dann mehr und mehr Gestalt an. Sicher ist es keine leichte Aufgabe, Ihr Hirn dazu zu bringen, in positiver Hinsicht zu feuern, wenn man in einer Kultur lebt, deren Medizinverständnis angetrieben wird von der Angst vor all dem, was schiefgehen könnte.

Aber das Ziel, nämlich widerstandsfähig zu werden gegenüber der Angst, ist die Mühe allemal wert. Es ist einfach unendlich viel angenehmer und produktiver, im Vertrauen und Glauben zu leben. Angst ist der Versuch Ihres Egos, Sie zu beschützen Um Ihre Angst in den Griff zu bekommen, müssen Sie zuerst einmal die Rolle Ihres Egos verstehen. Wie ich in Kapitel 1 ausgeführt habe, entsteht Ihr Ego durch den Stress, den Sie in der Kindheit erlebt haben, und durch die sich daraus entwickelnden unterbewussten Überzeugungen. Ihr Ego ist nicht Ihr wahres Selbst – also jener Teil, der direkt mit dem Göttlichen verbunden ist.

Das Ego ist entstanden, um Sie zu beschützen und Ihnen die Fähigkeiten und das Urteilsvermögen zu geben, die Sie brauchen, damit Sie das tun können, wozu Sie hierhergekommen sind. Ihr Ego tut, was es tut, um Sie davor zu schützen, Schmerz zu empfinden, Verlust, Angst und Trauer. Und sein hauptsächlicher Modus ist Angst. Sie werden niemals in der Lage sein, Ihr Ego oder die angsterregenden Vorstellungen zu bekämpfen, die es Ihnen immer wieder präsentiert.

Wenn Sie also ein Leben im Glauben führen wollen, besteht der erste Schritt darin, dass Sie Ihre Angst nicht weiter bekämpfen, oder sich schlecht fühlen, weil Sie da ist. In ihrem wunderbaren Buch “Big Magic. Nimm dein Leben in die Hand und es wird dir gelingen” spricht Elizabeth Gilbert über die Tatsache, dass die Angst Sie begleiten wird, ganz egal, was Sie tun – sogar ganz besonders dann, wenn Sie das Leben leben wollen, das Ihre Seele für Sie möchte, statt dasjenige zu führen, das Ihre Eltern oder die Gesellschaft für Sie ausgewählt haben.

Gilbert schlägt vor, sich die Angst als Familienmitglied auf einer Autofahrt vorzustellen. Sie muss hinten sitzen. (Sie können entscheiden, ob sie sich anschnallen soll oder nicht.) Und sie hat nichts zu sagen. Sie darf nicht den Weg auswählen. Oder den Radiosender. Lassen Sie sie auch nicht zu viel Wasser trinken, sonst wird sie ständig anhalten wollen, um zur Toilette zu gehen. Das Letzte war nur ein Witz.

Ein Mangel an Vertrauen kann darauf hinauslaufen, dass wir glauben, nichts wert zu sein. Nicht der Liebe wert, nicht der Akzeptanz wert, der Fürsorge, des Verständnisses. Tommy, der schon erwähnte Klempner, erlebte eine erstaunliche und ereignisreiche Zeit im Himmel mit seinem Lehrer. Was er gelernt hat, war kostbar, heilig und grundlegend. Lebensverändernd, genau gesagt. Und doch hatte er acht Jahre nach seiner Rückkehr ins Leben mehr als hundert Pfund zugenommen und entwickelte eine Herzinsuffizienz. Er sagte, dass sein Ego die Tatsache einfach nicht akzeptieren könne, dass er einer solchen Liebe und eines solchen Mitgefühls, wie es ihm im Himmel zuteilwurde, würdig sei.

Er hatte auch zu viel Angst, ausgelacht zu werden wegen der Dinge, die er erfahren hatte, so dass er sie nicht mitteilen konnte – was, wie er später begriff, an seinem Ego lag. Wie er in meiner Radiosendung im Interview erzählte, hatte er über seine Erfahrung zuerst mit dem Pfarrer seiner Gemeinde gesprochen, der daraufh in zu Tommys Mutter gesagt hatte, dass ihr Sohn psychiatrische Hilfe benötige.

Unsere Ängste gründen auf der Wahrheit unserer Erfahrung – aber wir müssen sie trotzdem noch transformieren. Die meisten von uns denken, dass es beim Ego immer um Selbstherrlichkeit und Prahlerei geht. Aber egal, ob wir unsere Wichtigkeit aufblähen oder uns unwürdig fühlen – in beiden Fällen wird der Egotrip durch Angst genährt. Und der einzige Ausweg daraus besteht darin, mehr Vertrauen in Gott und das Göttliche zu entwickeln als in unser Ego.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass dieses Dilemma einen großen Teil dessen ausmacht, was die irdische Schule uns lehren soll. Und wir bestehen diese Prüfung nur, wenn unser Glaube über unsere Angst triumphiert. Die Angst anhalten, bevor sie an Fahrt gewinnt Es gibt einige Methoden, die Ihnen helfen können, Ihre Angstreflexe umzuprogrammieren.

Bevor ich sie Ihnen vorstelle, möchte ich darauf hinweisen, dass wir lernen müssen, die Angst in dem Moment aufzuhalten, wenn sie akut auftritt – bevor sie richtig Besitz von uns ergreift. Oder wir müssen sie zurückdrängen, wenn sie das bereits getan hat. Das Letzte, was Sie brauchen, ist, dass die Angst Ihnen das Steuer aus der Hand reißt. Wie bei einem Auto, das oben auf einem Berg steht und zu rollen beginnt, müssen Sie die Angst anhalten, bevor sie schneller wird und auf dem Weg nach unten noch weiter beschleunigt.

Wenn ich bemerke, dass sich Angst in mir aufb aut, tue ich das Folgende: Zunächst einmal beobachte ich sie nur. Ich taste auch meinen Körper gedanklich ab und finde heraus, wo genau ich die Angst spüre – für gewöhnlich in meinem Solarplexus.

Dann sage ich zu meiner Angst: »Ich liebe dich. Du bist wertvoll. Ich weiß, dass du Angst hast. Ich werde mich um dich kümmern. «

Dadurch wird die Angsttrance sofort unterbrochen. Dann atme ich tief und langsam durch die Nase ein und halte die Luft ein paar Sekunden an. Danach atme ich langsam durch die Nase aus, wobei das Ausatmen länger dauert als das Einatmen. Ich wiederhole das Ganze dreimal, dann habe ich den Kampf- oder Fluchtreflex in meinem Körper gestoppt. Ich habe den Schalter umgelegt, in Richtung des parasympathischen Nervensystems, der Entspannung und Stärkung. Dieses Verfahren ist wirklich einfach….

Mehr dazu in 14 Tagen hier im Compassioner oder im Buch “Weisheit- die ureigene Mitte finden”  von Dr. Christiane Northrup

 

Wir verlosen heute ab Nachmittag zwei Exemplare dieses tiefgreifenen Buches auf unserer Facebookseite.

 

Wir bedanken und herzlich beim Arkana Verlag.

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