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Lass mal alles aus! Wie wir wieder richtig abschalten können

Richtig abschalten, auftanken, zur Ruhe kommen. Kaum ein Zustand ist derzeit schwieriger zu erreichen, als mental – und digital! – den Ausknopf zu drücken. Wie ist das bei dir? Bist du auch müde und erschöpft davon, ständig „on“ zu sein? Mit diesen drei Impulsen wirst du ab sofort gelassen „off“ gehen können.

Müssen wir überhaupt alle abschalten?

Wer behauptet eigentlich, dass wir unbedingt „abschalten“ müssen? Dass wir Pausen brauchen – vom beruflichen und digitalen Leben? Dass wir nicht erreichbar sein sollten? Ja, es kann sein, dass du dich total wohl damit fühlst, ständig on zu sein, und es liebst, jederzeit ansprechbar zu sein. Für viele Menschen ist ein hoher Action- und Erreichbarkeits-Level ein Jungbrunnen. Das sind die „Wiesel“ unter uns, die ein hohes Tempo zu Höchstform auflaufen lässt. Wenn du zu ihnen zählst – mach weiter wie bislang.

Per se gibt es nämlich nichts zu mäkeln an einem hohen Workload, vielen Verpflichtungen, einer Verschmelzung von Berufs- und Privatleben und einem emsigen Tun. Dann nämlich, wenn das hohe Tempo, das Jonglieren von zahlreichen Aufgaben und der stolze Blick in den vollen Terminkalender unserem inneren Rhythmus entsprechen. Solange es unsere innere natürliche Taktung ist, die uns antreibt, und nicht das Tempo in unserer Umgebung, ist alles wunderbar. Solange wir freiwillig zum „Work-Life-Blender“ werden – nein, nicht der „Vortäuscher“, sondern der „Mixer“ (aus dem Englischen: blend = mischen) –, der seinen beruflichen und privaten Alltag fließend handhabt, ist alles im Lot. Wenn wir dennoch auftanken und uns erholen können, brauchen wir über ein „Lass mal alles aus!“ nicht weiter nachdenken.

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Entspricht es deinem Wesen und deinem inneren Takt, mehrere Projekte gleichzeitig zu jonglieren und immer on zu sein?

Schleichend nicht mehr richtig abschalten können

Wenn wir allerdings verdichten, hetzen und jonglieren, wenn wir mixen und ständig erreichbar sind, weil die Menschen und Aufgabenfülle in unserem Alltag da draußen (oder kleine, bohrende Antreiber in uns selbst) uns immer wieder zu „ständig on“ antreiben, dann wird es ungesund. Vielleicht haben dich das hohe Tempo und der Erreichbarkeitswahn in deinem Umfeld in ein „On-Level“ manövriert, das dir längst nicht mehr gut tut. Das Dumme daran: Meist merken wir selbst als Letzte, dass wir permanent über unsere Kräfte gehen und uns wertvolle Auszeiten zum Regenerieren fehlen.

Schleichend packen uns offene Aufgaben unauffällig bei der Ehre. Unbemerkt locken uns neue Projekte in ihren Bann. Still und leise machen sich Urlaubs- und Neujahrsvorsätze, endlich mal weniger zu tun, davon. Machen die Kollegen ja auch nicht! Viel zu schaffen wird in unserer Leistungsgesellschaft honoriert. Faultiere sind verpönt. Und solange es dumme Sprüche hagelt, wenn wir pünktlich Feierabend machen („Arbeitest du jetzt halbtags?“), ist es schwer, die innere Taktung zu spüren – und zu leben.

Nutze aus diesem Grund die kommenden Tage einmal ganz bewusst, um dein „On-Level“ liebevoll kritisch zu betrachten. Hierfür möchte ich dir drei hilfreiche Impulse an die Hand geben:

1. Impuls: Enttarne Störungen als On-Treiber 

Wie oft wirst du aus der Tätigkeit gerissen? Wie oft fängst du begonnene Aufgaben erneut an, weil du sie nicht zu Ende bringen konntest? Störungen sind heute eine echte Seuche in unserem Alltag geworden, die uns Zeit, Energie und Konzentration rauben. Und die uns dazu treiben, viel mehr on zu sein als es eigentlich notwendig wäre.

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Echte Störer: eingehende Nachrichten, die uns von der eigentlichen Arbeit ablenken

 

„Deep work“ – mal wieder richtig aufgehen in dem, was wir tun? Fehlanzeige! Wirst du sehr häufig aus dem Tun gerissen, dann suche dir in den kommenden Tagen bewusst Rückzugsecken und Rückzugszeiten, in denen du endlich mal wieder ungestört dein Ding machen kannst.

2. Impuls: Verbanne die On-Treiber „Smartphone & Co.“

Ja, es ist verführerisch, eben mal schnell etwas am Handy oder iPad zu checken, zu suchen, zu machen. Doch längst haben die digitalen Gadgets die Hoheit über uns und unsere autonome Zeitgestaltung übernommen. Befreie dich von der Sklaverei der Technik und zelebriere ein Wochenende „Digital Detox“. Verbanne Smartphone & Co. aus deinem Blickfeld und nutze mal wieder bewusst analoge Wecker und Zettel und Stift. Experten attestieren digitalen Auszeiten einen riesigen Erholungseffekt für unsere Gesundheit und unsere gute Laune.

3. Impuls: Erkenne deine inneren On-Treiber

Wenn wir zu oft on sind und uns mental, körperlich und digital keine Auszeiten mehr nehmen – obwohl sie uns so gut tun würden –, dann hat das viel mit unseren inneren Antreibern zu tun. Mit unseren limitierenden Überzeugungen und unseren kleinen inneren Sabotage-Programmen, die da beispielsweise „Sei perfekt!“, „Mach es allen recht!“ oder „Beeil dich!“ lauten. Beobachte dich in den kommenden Tagen selbst: Welcher innere Motor hindert dich am Abschalten? Schaffe dir dann „Erlauber“, die dein neues Verhalten unterstützen. Erlauber sind kleine Sätze, die dir den Rücken stärken, wenn du „off“ gehen willst. Sie unterstützen dich, dass du es dich traust – und das mit einem guten Gewissen.

Probiere es aus und schreibe dann gerne hier als Kommentar, wie es dir mit diesen kleinen Impulsen gegangen ist.

Alles Liebe – und viel Erfolg beim „Lass mal alles aus!“

Deine Cordula

Diese drei Impulse stammen aus Cordula Nussbaums neuem Buch „Lass mal alles aus – Wie du wirklich abschalten lernst“, das am 27. August 2019 in die Buchläden kommt.

 

Du willst mehr Impulse für ein Leben mit erholsamen „Off-Zeiten“? Dann ist vielleicht der neue Online-Kurs von Cordula etwas für dich: „Innere Saboteure zu Freunden machen“, Kursstart mit Live-Begleitung ab 2. September 2019. Mehr Infos dazu findest du unter: gehtjadoch.com/innere-saboteure-onlinekurs/

 

Weitere gute Argumente, öfter einmal vom digitalen Leben offline zu gehen, findest du auch in diesem Artikel von Cordula:

Warum du ohne dein Handy klüger und produktiver bist

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