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Wofür es sich lohnt, dir deiner Wirklichkeit gewahr zu werden (Teil 3/3)

Ein Gastbeitrag von Sacha Hübner und Thomas Ewald zum Thema Wirklichkeit und Authentizität.

Nachdem wir im ersten Beitrag die Entstehung von Wirklichkeit und ihre 3 wesentlichen Bausteine beleuchtet haben, hast du im zweiten Beitrag hoffentlich ein paar gute Impulse für einen gelingenden Umgang mit deiner subjektiven Wirklichkeit erhalten.

Im Maschinenraum unseres Bewusstseins

wirklichkeit-MaschinenraumErkenne deine Wirklichkeit und finde deine unbewussten und bewussten Einstellungen, die deine Gefühle und Emotionen weitestgehend bestimmen. Wir laden dich ein: Mache dir bewusst, dass du deine Einstellungen beeinflussen kannst.

Stelle sie dir als Knöpfe vor, die durch deine Umwelt lediglich betätigt und somit mentale wie körperliche Prozesse ausgelöst werden.

In der Regel hat deine Umwelt überhaupt keine Ahnung, welche Knöpfe du hast, wann und wodurch sie gedrückt werden. Also sei achtsam und nehme die Situationen freundlich an, reflektiere dich und überprüfe,  was du an deinen Einstellungen verändern möchtest, um dein Leben angenehmer und glücklicher zu gestalten.

Doch wofür lohnt es sich eigentlich, dich diesem durchaus schwierigen und manchmal auch unangenehmen Prozess hinzugeben und zu öffnen?

Unsere Wirklichkeit zu erkennen, verleiht den Dingen einen authentischen und tieferen Sinn.

Es erscheint nicht weiter erstaunlich, dass Menschen, die ein Verständnis dafür entwickelt haben, wie ihre subjektive Wirklichkeit entsteht und wie sie auf die Entstehung sowie die Beschaffenheit ihres eigenen subjektiven Erlebens aktiv Einfluss ausüben können, meist auch ein sinnerfüllteres Leben führen.

Doch was steckt dahinter?

Dafür gibt es eine simple Erklärung: Es ist das Maß an Authentizität, welches sich im Leben jener Menschen spiegelt, die die Beschaffenheit ihrer Wirklichkeit verstehen und dieses Wissen für die Gestaltung eines gelingenden Lebens nutzen. Sie schaffen es durch gezielte Handlungen ihrer authentischen Persönlichkeit im Leben einen stimmigen Ausdruck zu verleihen. Und das Beste ist: es ist nicht nur logisch, sondern auch wissenschaftlich vielfach erforscht und belegt.

Was heißt das nun für unsere zentrale Frage: Willst du Recht haben oder glücklich sein?

Lass uns für diese Frage vielleicht einen deiner wertvollsten Schätze, nämlich deinen eigenen Erfahrungsschatz befragen.

Recht haben:

Was es heißt Recht haben zu wollen, dazu haben sicher die allermeisten von uns sehr gute Referenzerfahrungen. In der Regel sind solche Momente mit einer oder mehreren dieser Facetten belegt: kommunikativer und emotionaler Kampf, unangenehme Verbissenheit, Gefühle von Unverständnis, fehlende Wertschätzung, Konflikt, Streit, Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Enttäuschung und vieles mehr. Oder anders formuliert: Wenn uns jemand nach besonders erfreulichen Lebenssituationen fragt, werden wir selten von jenen Momenten berichten, in denen wir gegenüber anderen Recht haben wollten und zwar unabhängig davon, ob wir tatsächlich Recht bekommen haben oder nicht. Hand aufs Herz, wie viel glücklicher bist du tatsächlich, wenn du am Ende einer Diskussion „erfolgreich“ Recht bekommst oder behältst?

Glücklich sein:

wirklichkeit-GlückWovon jedoch ganz sicher einige erzählen würden, wenn man sie nach einer wertvollen Lebenserfahrung fragt, sind zwischenmenschliche Begegnungen, in denen wir durch eine vertrauensvolle Verbundenheit zu einer wertvollen Einsicht gekommen sind, eine neue Erkenntnis erlangt, eine hilfreiche Erfahrung gemacht oder eine andere Perspektive erkannt haben. Und vielleicht kennen einige auch das Paradox, dass diese Erkenntnisse und Erfahrungen im ersten Moment vielleicht sogar schmerzlich waren, aber schon bald darauf unser Leben in einer angenehmen Art und Weise bereichert oder sagen wir, die unser Glücksempfinden positiv beeinflusst haben.

Es ist dein Leben, also ist es deine Wahl:

Nun schließt sich die spannende Frage an: Worin unterscheiden sich die Situationen, in denen wir Recht haben wollten und jenen die unser Leben bereichern, sprich uns tatsächlich glücklicher gemacht haben? Welchen Einfluss hatten jeweils unsere Einstellungen und unsere wesentlichen Bedürfnisse nach Anerkennung, Wertschätzung, Wirksamkeit, Liebe und Verbundenheit? In welchem der beiden Fälle wurden und werden diese erfahrungsgemäß eher erfüllt?

Dazu passt ein Zitat von Albert Einstein:

„Ich muss bereit sein aufzugeben, was ich bin, um zu werden, was ich sein kann.“

Und was wir sind oder was wir glauben zu sein, ist im Wesentlichen ein Resultat unserer subjektiven Wirklichkeit.

Authentische Menschen gestalten ihr Leben aktiv und empfinden es sinnvoller

Wenn wir uns selbst gut kennen und unseren bewussten wie unbewussten Einstellungen stetig besser auf die Spur kommen, versetzen wir uns in die wundervolle Lage, unsere Lebenserfahrungen als sinnerfüllter zu interpretieren. Doch nicht nur das, wir gelangen dadurch auch an eine Lebensweise, die geprägt ist von Offenheit und Neugier für neue Erfahrungen oder Begegnungen.

Dazu passt auch die Beobachtung aus Studien, dass authentische Menschen ihren Lebensweg nicht nur klarer sehen, sondern auch selbst gesteuert gestalten können. Und auch diese Erkenntnis ist wenig überraschend, denn uns unangenehme Gefühle und Emotionen eine Diskrepanz zwischen unseren inneren Einstellungen und der Umwelt signalisieren, können wir dies aktiv reflektieren und ändern, sofern wir das wollen.

Wie wir schon im zweiten Teil unserer Beitragsserie versucht haben zu beschreiben, ist unsere Umwelt lediglich der Auslöser, doch die Ursache ist stets in uns selbst begründet. Somit kommen wir in die magisch wirkende Lage das Ausmaß unseres Wohlbefindens durch eine bewusste Wahl zu steigern.

Übung zur Reflektion:

Wir laden dich ein, bitte denke an eine schwierige oder unangenehme Situation. Es kann eine aktuelle oder bereits vergangene sein.

wirklichkeit-GlückGeh die Sache neugierig und spielerisch an und stelle dir bitte folgende Fragen:

  • Wie könntest du deine Umwelt womöglich gezielt verändern, oder wäre es auch denkbar dir eine gänzlich neue Umwelt zu suchen, damit diese wieder kompatibel zu deiner inneren Konfiguration von Stärken, Fähigkeiten, Werten, Interessen und Zielen ist?
  • Inwieweit könntest du deine inneren Einstellungen vielleicht auch an die aktuelle Umwelt anpassen und wenn ja, was würde dies für dich bedeuten? (zum Beispiel in Bezug darauf, ob du dir selbst tatsächlich auf Dauer untreu wirst oder ist es vielleicht nur eine schwierige Momentaufnahme, die mit einer anderen Perspektive eventuell sogar halb so wild erscheint.)

Mit diesen Fragen entwickelst du vielleicht ein Gefühl, wie du die Diskrepanz zwischen deiner Authentizität und einer Situation in deiner Umwelt wieder schließen kannst. Sobald wir wieder (mehr) wir selbst sein können, stellt sich mehr intrinsische Motivation ein, wir fühlen uns selbstbestimmter, wir erleben uns kompetenter und erfahren schlussendlich wieder ein sinnerfüllteres Leben.

Glücklich sein ist ein stetiger Prozess und kein erreichbarer Zustand

Für ein gelingendes Leben ist es wichtig, achtsam zu leben und sich jeden Tag aufs Neue vor Augen zu führen, dass unsere Umwelt nur der Auslöser und nie die Ursache für unangenehme Emotionen und Gefühle ist. Negative Emotionen sind Signale, dass es eine mehr oder weniger ausgeprägte Inkompatibilität zwischen unserer inneren Einstellung und den äußeren Gegebenheiten gibt. Was wir ändern können, sind unsere Einstellungen zu den vorherrschenden Umständen, oder aber wir suchen uns einen anderen Lebensraum, der zu unseren Einstellungen passt.

Wie auch immer, in beiden Fällen bist du gefragt und das an jedem Lebenstag. Es ist dein Leben und die Verantwortung liegt in deinen Händen, du hast die Wahl und du darfst dich entscheiden. Egal wie du dich entscheidest, tu es und tu es vor allem bewusst. Nur so kommst du deiner Authentizität auf die Spur und diese ist nachgewiesenermaßen entscheidend für deine Lebenszufriedenheit.

Erkenne deine Wirklichkeit sei Gestalter eines für dich glücklichen und gelingenden Lebens.

Über die Autoren

Sacha Hübner:

Ich bin 35 Jahre und aktuell tätig als Führungskraft im Vertrieb eines MDAX-Konzerns. Wenn wir in der Rolle als Führungskraft tätig sind, dann tragen wir für andere Menschen eine große Verantwortung, und so habe ich mich in dieser Funktion von Beginn an in der Rolle als Coach und Ansprechpartner auf Augenhöhe gesehen. Mein Wunsch ist es, dass ich einen aktiven Teil dazu beitragen möchte, dass es den Menschen besser geht, sie glücklicher und zufriedener werden. Und so ist der Wunsch immer weiter herangereift und gewachsen, mein Leben mehr und mehr diesem Zweck, der Potenzialentfaltung von Menschen zu widmen.

Thomas Ewald:

 

 

Ich bin 37 Jahre und arbeite als Entwicklungsingenieur in einem Technologiekonzern. Seit einigen Jahren bin ich dort auch als Inhaus-Coach und Inhaus-Trainer in der Produktentwicklung tätig. Ich liebe es, Menschen beim Lernen und in ihrer ÜbrPersönlichkeitsentwicklung zu begleiten.

 

 

Übrigens:
Das Buch “Erkenne deine Wirklichkeit” von Sacha und Thomas verlosen wir ab heute Nachmittag um 15 Uhr auf unserer Facebookseite. Beteilige dich mit einem Kommentar, und du hast die Chance ein Buchexemplar zu gewinnen. 

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„Kopfkino – Erkenne deine Wirklichkeit“

 

 

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