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Würde- und wertebewusst leben: Du und dein Beitrag zum Gemeinwohl

Das Handbuch für Gemeinwohl und weitere Werte-Publikationen als Orientierungsrahmen für ein gutes, wertvolles Leben.

In meinem heutigen Artikel mag ich direkt an meinen Beitrag der vergangenen Woche anschließen. Darin habe ich dir skizziert, wie du dir deiner Würde, deines Rückgrats, bewusst wirst. Einer der wesentlichen Säulen dafür ist es, deine für dich persönlichen Werte aufzustellen und ihrer Wahrung in deinem Leben Achtsamkeit zu schenken. (Das kannst du bspw. tun, indem du von Zeit zu Zeit bestimmten Werten verstärkte Aufmerksamkeit schenkst, dies als eine Art Spiel betrachtest – mit den Wertequalitäten als deinen Spielkarten.)

Doch was ist, wenn es für dich schwierig ist, deine eigene Werte zu definieren und einen Orientierungsrahmen für dein Handeln zu finden?

gemeinwohl-WerteErst einmal: Ich kann dich sehr gut verstehen: Das ist mitnichten trivial! Bis vor kurzer Zeit hatten wir uns in unserer Menschheit so eingerichtet, dass wir uns an bestimmte Werte angepasst haben, die jemand vorgegeben hat – beispielsweise weil wir einer bestimmten Religionsgemeinschaft oder einem Kulturkreis angehört haben.

Zwar bestimmen in der westlichen Welt noch immer christliche und demokratische Werte einen Großteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Doch die massenhaften Kirchen-Austritte, der zunehmende Vertrauensverlust in die führenden politischen Kräfte und die kontinuierlichen Debatten um das Thema Werteverfall verdeutlichen: Die alten Talare passen längst nicht mehr.

So schlingern viele von uns werteunsicher oder ganz und gar werteunbewusst herum, sind verführbar, manipulierbar. Angetrieben von einem Wirtschaftssystem, das die Gewinnmaximierung zum Erfolgsmaß aller Dinge ausgerufen hat, scheint der einzige von wirklich messbare Wert unser gesellschaftlicher Status zu sein und mithin unser (materieller) Erfolg.

Allerdings spüren wir: Das reicht uns nicht. Wir wollen Sinn finden, wir Menschen als soziale Wesen wollen dem Gemeinwohl dienen, das Gute, Wahre, Schöne fördern. Millionen Menschen erkranken an Burnout und psychischen Erkrankungen, weil ihnen der Sinn abhanden gekommen ist.

Fehlender Sinn macht krank, weiß die Lehre der Salutogenese.

Wie kannst du nun deine eigene für dich stimmige zeitgemäße Werte-Richtschnur finden, obwohl es dir schwer fällt?

Das Gute ist: Du musst dabei nicht bei Null anfangen und auch nicht in abstrakten Wertelisten die Werte anstreichen, die dich ansprechen, oder einfach mal einige Werte “aus der Luft greifen”.

Einige Menschen haben bereits vorgefühlt und vorgedacht und Medien veröffentlicht, die dich beim Finden deiner Werte unterstützen mögen. Und ich glaube, es ist kein Zufall, dass zumindest drei dieser Werke fast zeitgleich erschienen sind. Lass dich von diesen Büchern inspirieren:

Der Konvivialismus beschreibt eine neue Kunst des Zusammenlebens, die sowohl ein würdevolles Miteinander der Menschen als auch ein würdevolles Miteinander mit allen weiteren Lebewesen, erfragen mag. Denn dieses Manifest schreibt keine neuen Werte und Regeln vor, es lädt lediglich ein, zu hinterfragen und neue Antworten auf Fragen zu finden. Und deshalb kann dieses Büchlein auch für dich spannend sein.

Welche Werte haben Organisationen und Menschen, hinter denen du stehst?

Eine gute Orientierung kannst du sicher auch in den Kontexten finden, in denen du dich selbst bewegst und die du befürwortest. Folgende Fragen können dich dabei unterstützen:

  • Für welche Werte stehen Organisationen und Vereine ein, deren Ziele du unterstützt? Haben sie eine Ethik oder ein Leitbild, die dich vielleicht inspirieren?
  • Gibt es Unternehmen, die du toll findest? Haben diese eine Ethik? (An dieser Stelle mag ich auf die Ethik unseres Mutterschiff-Unternehmens Life Trust hinweisen, die ich beispielhaft finde).
  • Für welche Werte stehen Menschen, die du bewunderst, ein?

Gemeinwohl-Handbuch: Ein Orientierungsrahmen für ein würdevolles Leben für dich und mich

gemeinwohl-gwöSchließlich habe ich noch eine ganz konkrete Handreichung für dich: Vielleicht hast du bereits von der Gemeinwohl-Ökonomie gehört, die es sich zum Ziel gesetzt hat, ein neue Ethik in der Wirtschaft zu etablieren und damit die Gewinnmaximierung als alleinigen Erfolgsindikator zu ersetzen.

Die zentralen Werte, die die Gemeinwohl-Ökonomie dabei vorsieht, sind: Menschenwürde, Solidarität, Ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit und Demokratische Mitbestimmung. Hierfür hat die Gemeinwohl-Ökonomie nicht nur für Unternehmen in einem Buch umfangreiche Materialien für Unternehmen zusammengetragen, die damit – begleitet von einem Berater/einer Beraterin – eine Gemeinwohlbilanz erstellen können.

Eine Gruppe aktiver Menschen von der Gemeinwohl-Ökonomie Steiermark hat diese zentralen Werte auch auf Menschen wie dich und mich übertragen und ein umfangreiches Handbuch dazu erstellt. So bekommst du einige Fragen an die Hand, die du dir zu den Gemeinwohl-Werten stellen kannst als auch ganz praktische Hinweise, wie du diese Werte lebst. Eine sehr gute Unterstützung – danke an die Menschen, die dies entwickelt haben.

Wie kannst du nun deinen persönlichen Wertekompass finden?

  • Beschäftige dich mit den Medien, die ich dir vorgestellt habe und lass dich von ihnen berühren. Vielleicht findest du noch weitere Medien an, mit denen du dich auseinander setzen magst (hier bspw. einige Filme für eine alternative Wirtschaft).
  • Formuliere deine Ethik – ja, mache es schriftlich. Und dann wende sie wirklich an. Mache es so konkret wie möglich, formuliere genau, was du unter deinen Werten verstehst, wie sie sich ausdrücken.
  • Komme mit Freund*innen und Gleichgesinnten, mit deiner Familie darüber ins Gespräch. Vielleicht macht ihr eine Art Spiel draus – jede*r findet die für ihn oder sie richtigen und zentralen Werte. Und dann: erinnert euch fortwährend dran.
  • Besuche Veranstaltungen über Themen, die dich inspirieren. Frage dich: Welche Werte könnten diese Themen repräsentieren?
  • Beschäftige dich mit deinem Sinn und deiner Vision: Welche Werte stehen jeweils dahinter?

 

Du merkst: Deinen eigenen Wertekompass zu finden, ist kein Fingerschnipp. Es reicht nicht, etwas zu kopieren, sich etwas vorsetzen zu lassen.
Doch es lohnt sich, dass du dich dafür auf den Weg machst. Denn dann wirst einmal das gute Leben führen, nach dem du dich wirklich sehnst.

Ich wünsche dir gutes Finde-Vermögen!

Wertschätzende Grüße

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.

 

 

 

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