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Du stehst auf Zucker, Fett und Salz? Sei einfach schlauer als deine alte Programmierung

Lass uns gemeinsam ehrlich sein – stellen wir uns unseren Schwächen!  Du würdest dich ja gerne gesünder ernähren, aber tappst immer wieder in das gleiche Fett-  Zucker- oder Salzfässchen? Gesunde Ernährung hat einen Gegner…..unsere Vergangenheit. Denn wusstest du, dass unser Gehirn immer noch denkt wie vor 10.000 Jahren?

Ein Gastartikel von Stef Sonnleitner

Damals waren Zucker, Fett und Salz sehr, sehr wertvolle Ressourcen und durchgesetzt haben sich diejenigen von uns, deren Vorfahren am meisten davon horten und speichern konnten.

Zucker, Fett und Salz signalisieren deinem Gehirn, dass es jetzt etwas Außergewöhnliches und Seltenes zu essen gibt. „Mehr, mehr, mehr – am besten soviel wie möglich.“, das versteht dein Körper dann.

Dieser Programmierung kannst du mit reiner Willenskraft nicht entkommen. Die ist einfach so viel stärker als deine Vorsätze und deine bewussten Entscheidungen.

Wir machen – vor allem was unsere Ernährung betrifft – dann oft den Fehler, ganz aufzugeben, („Ok, da kann man eh nichts machen.“ ) oder unsere Macht nach außen abzugeben („Die Konzerne und die Regierung machen uns abhängig.“).

Gibt es vielleicht noch einen dritten Weg?

Wie sich herausstellt, ist der sogar schon mehrer tausend Jahre alt. Ryan Holidays Buch „The Obstacle is the Way“ bezieht sich auf die Lehren antiker stoischer Philosophen und bezeichnet diesen dritten Weg als „premeditatio malorum“ (so in etwa „das Böse vorhersehen“). 

Dein Gehirn und dein Körper stehen auf Zucker, Fett & Salz. Wir lügen uns an, wenn wir uns was anderes vorstellen. Ja, mein Ziel ist ein gesunder, vitaler (ja, und ehrlich gesagt auch attraktiver) Körper. Zucker, Fett & Salz sind keine großen Hilfen auf diesem Weg. Kannst du diese Programmierung deines Körpers einfach wegdenken, wegdiskutieren?

Nein, aber du kannst Probleme, Herausforderungen, schwierige Situationen vorhersehen und dafür planen. Du kannst schon im Vorfeld annehmen, dass es nicht immer so läuft, wie du es dir vorstellst – das ist Leben.

Seien wir mal ehrlich, das haben wir doch alle schon erlebt. Du hast eine neue Diät begonnen, und wirst auf die Hochzeit deiner Cousine eingeladen. Du gehst mit den besten Vorsätzen dorthin, aber dann schneiden sie die Hochzeitstorte an und alle holen sich ein Stück und essen gemeinsam.

Oder du hast die Chips eigentlich für deinen Freund gekauft, aber jetzt ist er nicht da. Du bist müde, sitzt vor dem Fernseher und weißt nicht so recht, was du mit dir anfangen sollst … und da sind ja noch die Chips …

Ich finde diese Gefühl der Niederlage nach solchen Situationen (ja, wir haben alle dann nachgegeben, oder?) schlimmer und destruktiver als die Sache an sich. Warum tun wir uns das weiterhin an?

Du bist nicht allein auf deine Willenskraft angewiesen. Du kannst dir im Vorfeld konstruktivere Auswege überlegen.

Um bei dem Beispiel zu bleiben: wirst du wirklich auf die Hochzeitstorte verzichten können? Wirst du wirklich nur Salat essen und Wasser trinken, während alle um dich feiern? (Ich mein, Respekt und volle Bewunderung, wenn du’s kannst – more power to you!)

Für uns andere: gibt es noch eine andere Möglichkeit, damit umzugehen. Kannst du dein Frühstück vielleicht etwas einfacher halten? Kannst du mit „intermittend fasting“ experimentieren – also am nächsten Tag erst zu Mittag wieder was essen? Kannst du schon zu Hause darüber nachdenken, dir dein Stück mit jemandem zu teilen? Welche Gedanken führen dazu, dass du unachtsam isst?

Dein Freund kann die Chipspackung auch mal 3 Wochen liegen lassen und dann nur 5 Chips essen, aber du nicht? Wie clever ist es dann, Chips für ihn zu Hause zu haben? Gibt es gesündere Chips (ja, gibt es ☺ )? Schon mal Grünkohlchips probiert? Gibt es eine bessere Möglichkeit, dich zu beschäftigen? Kannst du Lesen als Hobby etablieren statt fernzusehen?

Der zweite Teil dieser Gleichung ist eine Geisteshaltung des Experimentierens. Was nicht funktioniert, tauscht du aus, was funktioniert, behältst du. 

Der menschliche Geist neigt zu Extremen. Wir suchen nach der einen Wahrheit und interpretieren alles andere als Versagen. Die Geisteshaltung eines Forschers erlaubt einen wesentlich konstruktiveren Fokus. Tony Robbins sagt: „Es gibt keine Fehler, nur Daten.“

In der Schnittmenge der „premeditation malorum“ und der Geisteshaltung des Forschers finden wir unseren persönlichen Fortschritt schneller und entspannter. Wie kannst du das ganz praktisch im Alltag umsetzen?

➔ mach heute schon ein eine Süßigkeit oder einen Snack für den Augenblick, wenn du’s wirklich brauchst. Grünkohl- oder rote-Bete- (rote-Rüben-) Chips machen sich praktisch von alleine. Einfach in Scheiben hobeln (rote Bete) bzw. in kleine Stücke reißen (Grünkohl) mit Olivenöl mischen und bei 130°C trocknen.

➔ finde heraus, was deine Achillesferse ist, und entscheide dich das nicht zu kaufen. (Wahrscheinlich weißt du das eh schon, oder?)  Das ist zwar nervig, aber eine wirklich erhellende Erfahrung – schau mal, was du dann machst … meist fällt mir genau dann eine wunderbare, gesündere Alternative ein.

Buchtipp: Ryan Holiday: The Obstacle is the Way

dieZwei-39 KopieIch wünsche dir viel Spaß beim Experimentieren und Wachsen.

Stef

Sissy & Stefanie Sonnleitner
Sonnleitner Genusswerkstatt

 

Und damit wir dir hier den Tag auch weiterhin versüssen, hier eine besondere Leckerei aus dem Hause Sonnleitner:

Schokobananen mit Chia- Samen ( zum vergrößern auf das Rezept klicken)

Schokobananen2

 

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