Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Dein eigener Newsletter – sinnvolle Inhalte gestalten

Vor mehr als 6 Jahren habe ich meinen ersten Newsletter verschickt. Ich erinnere mich gut daran, wie es war, vor meinem Rechner zu sitzen und eine erste Mail an einen großen Verteiler unseres Musiklabels zu formulieren und zu gestalten. Dieser Moment, den „Versenden-Button” zu klicken, die Aufregung und das Gefühl, etwas erschaffen zu haben war der Beginn davon, Menschen regelmäßig mit guten News rund um die Musik der Band Vargo zu versorgen.

Und klar war da auch eine Portion Unerfahrenheit dabei, einige Bedenken: Wird es den Menschen gefallen? Werden sie die Mail lesen, unsere Produkte erwerben oder sich womöglich aus unserem Verteiler austragen? Damals hatte ich keine Ahnung, was gut funktioniert, was Öffnungsraten sind, was rechtlich zu beachten ist oder was Nutzerverhalten bedeutet. Bis heute durfte ich viel über Conversionrates, automatisierte Kampagnen, personalisierte Mailings und die dos & don’ts beim Newslettermarketing lernen.

Wenn du dich in einer ähnlichen Situation oder womöglich noch einen Schritt davor befindest, dann bist du hier genau richtig. Ich werde über das Jahr mein Wissen, Erlebnisse und Erfahrungen mit dir teilen, dir helfen, die ersten Schritte in die Welt der guten News mit deinem eigenen Newsletter zu gehen.

Erlaube mir zu Beginn gleich eine Frage:

Was glaubst du, ist der Sinn und Zweck eines Newsletters?

Eine These, der ich oft begegne ist:

Der Newsletter dient in erster Linie dazu, meine Produkte & Dienstleistungen zu bewerben und zu verkaufen

Ist das auch das, was du glaubst? Wenn wir uns in den Postfächern der meisten Menschen umschauen und die abonnierten Newsletter rausfiltern, finden wir zu mehr als 50% Massenwerbung zum Verkauf von Produkten und Dienstleistungen. Schon in der Betreffzeile lässt sich die Absicht erkennen: hier geht es um Verkaufen.

Was macht es mit dir, wenn du diese Art von Mails siehst, dich beim öffnen der Mail die „Kauf mich-Buttons” anspringen? Bei mir ist die Entscheidung in Sekunden getroffen: Rundablage „P“ – auch Papierkorb genannt, abstellen, löschen, ignorieren! Dazu kommen noch die echten SPAM Mails, die darüber hinaus eintreffen und nicht zu vermeiden sind.

Wenn du vorhast, deinen Newsletter mit diesem Grundsatz zu starten, wirst du einen großen Verteiler aufbauen müssen, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass hier viel Streuverluste in Kauf zu nehmen sind und dein Unternehmen das Image eines reinen Verkaufsladens erhalten kann der auf Massenware aus ist. Wenn du allerdings Lust darauf hast, eine gesunde Kundenbeziehung aufzubauen, auf Augenhöhe mit deinem Klienten zu kommunizieren, dann brauchst du einen anderen Grundsatz.

Ein Newsletter hat die Aufgabe, die Bedürfnisse deiner Klienten zu erfüllen

Vielleicht rümpfst du jetzt die Nase – das meinst du doch nicht ernst Timm, oder? Doch absolut. Natürlich hat der Newsletter auch die Aufgabe, deine Produkte, deine Dienstleistung und dein Angebot zu vermarkten. Versetzt dich einmal in die Position deines Abonnenten: Warum hast du dich bei dem Verteiler angemeldet, so wie z.B. Beispiel bei Veit oder einem anderen Dienstleister? Du wolltest etwas von der Person / dem Unternehmen, er/sie hat dich inspiriert, unterhalten und es gab einen Wunsch oder ein Bedürfnis, davon mehr zu bekommen, vielleicht ein Versprechen, ein Geschenk, wenn du dich in den Verteiler einträgst. Du hast nach etwas gesucht und bist in dem Vertrauen eingetreten, dass davon mehr kommt, oder?

Wenn dieses Bedürfnis, dieser Wunsch mit dem du dich einst angemeldet hast, nicht (mehr) erfüllt wird, wirst du als Abonnent mit Sicherheit die nächste Mail nicht mehr lesen oder dich womöglich aus dem Verteiler austragen. Andersherum betrachtet besteht die Chance, dass zwischen dir und deinem Klienten, der bei dir genau das findet, wonach er gesucht hat, die Chance, dass du genau hier dein Produkt, deine Dienstleistung im angemessenen Rahmen anbieten kannst und aus einem interessierten Abonnent einmal ein guter Kunde wird, der langfristig deine Dienstleistung in Anspruch nimmt. Das leuchtet ein, oder?

Eine von Veit Lindaus Kernthesen des authentischen Marketings ist:

Authentisches Marketing ist nicht primär verkaufszentriert, sondern konzentriert sich auf eine klare, für beide Seiten erfüllende Beziehung.

Nur wie ist das möglich? Dazu ist es wichtig, dass du dir vor dem Start folgende Fragen stellst:

  • Welche Probleme löst du gern für deine Klienten?
  • Was sind Gründe, warum deine Klienten von dir regelmäßig News lesen würden?
  • Was kannst du ihnen bieten (Mehrwert), damit sie sich in deinen Verteiler eintragen?
  • Was möchtest du selbst mit deinem Newsletter für ein Ziel erreichen?

Es kann sein, dass dir die Antworten zu Beginn schwer fallen. Das ist absolut normal, dafür gibt es ein einfaches Hilfsmittel, was du nutzen kannst: Schreib deinen Klienten, mit denen du eine vertrauensvolle Kundenbeziehung führst eine Mail und schildere ihnen von von deinem Vorhben, langfristig einen wirklich guten Newsletter aufbauen zu wollen. Frage sie, was bräuchten, sich wünschen würden, um dir bereitwillig ihre Emailadresse zu geben und deinen Newsletter auch wirklich zu lesen?

Du kannst diese Frage auch gern all deinen Klienten stellen. Achte dabei darauf, dass Menschen sich eher motivieren lassen, etwas für dich zu tun, wenn sie etwas dafür bekommen. Ein Goodie, ein kleines Geschenk, etwas, was du gern für sie gibst, dafür, dass sie ihre wertvolle Zeit investieren.

create news:better 😉

Timm

Merken

Gefällt mir 313 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)

Diskussion

fan