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Dualseelen – Was tun, wenn der Seelenpartner plötzlich abtaucht?

Dualseelen oder auch Seelenpartner genannt,  sind wie Eigelb und Eiweiß. Sie müssen sich erst trennen, gerührt und geschlagen werden, um am Ende glücklich zu sein.

Die Dualseele ist ein Konzept. Dieses Konzept geht davon aus, dass die Seele sich teilt und in zwei verschiedenen Körpern inkarniert. Diese beseelten Körper suchen sich und verzehren sich nacheinander. Die Autorin und Expertin für Dualseelen bzw. Seelenpartner und Selbstliebe in Zürich, Margret Marincolo, teilt hier ihren sehr persönlichen Erlebnisbericht mit einem Seelenpartner:

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Meine Dualseelen-Geschichte: Der Weg Richtung Kraft

Manchmal suchst du Sex und findest Liebe. Mir ging es so, als ich meine Dualseele vor einigen Jahren traf. Es ging uns beiden so. Wir wollten nichts voneinander, außer einer schönen, unbeschwerten Zeit. Die hatten wir.

seelenpartner

Ich weiß noch, dass mir dieser Seelenpartner bei unserem „ersten Mal“ von seiner Mutter erzählte, vom Iron Man, von Niki de Saint Phalle und von Steve Jobs, den er mal persönlich traf. Er nannte ihn: „geniales, arrogantes Arschloch.“

Er entschuldige sich dafür, dass er gerade wieder raucht: „Die letzte Zeit war eine schwere Zeit für mich“.  Ich erinnere mich an seine ruhige, warme Stimme an meinem Ohr. Und an seine starken Arme, die mich hielten.

Dann begleitete er mich zum Auto. Sehr fürsorglich – irgendwie.

Und ich fuhr nach Hause. Zu Hause angekommen, hatte ich ihn schon vergessen. Ich hatte genossen. Kurzgeschichte eben.

Wenn Dualseelen/Seelenpartner sich erkennen…

Zwei Tage später rief er an. Er wolle mich wiedersehen. Am Sonntag, mit mehr Zeit.

Und aus dem Nichts waren sie da. Schmetterlinge über meiner Magengrube. Ich wusste nicht, woher sie gekommen waren. Ich wusste nur, sie flatterten.

Am Sonntag regnete es. Und ich war aufgeregt. Ich dachte: „Heute betrüge ich meinen Freund.“

Und dann sah ich ihn. In Zürich bei Regen. Wir liefen uns entgegen. Schnelle Zeitlupe. Und mein vertrautes Leben bekam in der Mitte einen Riss. Es war, als würde sich die Sonne mit aller Macht einen Weg in meine hinterletzte Ecke bahnen. Jedes Versteck war plötzlich aufgedeckt.

Und dann fielen wir uns in die Arme, als hätten wir uns Millionen Jahre nicht gesehen. Und so standen wir in Zürichs Regen. Minuten. Vielleicht eine Viertelstunde. Ich weiß es nicht.

Wir hatten keine Worte, auch keinen Hunger und erst recht nichts zu verlieren.

Im kleinen Restaurant saßen wir uns gegenüber. Und ich dachte noch: „Er ist so weit weg“. Dann bestellten wir. Synchron. Caprese. Gnocchi in Salbeisoße. Später, in seinen Armen, war es restlos um mich geschehen. So viel Nähe. So viel Angst.

Er wollte, dass ich bleibe. Ich wollte gern, ich konnte nicht…

Und wieder brachte er mich zu meinem Auto. Und diesmal fühlte ich mich allein. Er schrieb mir, dass ich besonders bin und dass er mich vermisse.

Von diesem Abend an vermisste ich ihn. In jeder Sekunde. Ich fühlte mich wie ein Junkie auf Entzug. Wir schrieben unentwegt. Und wir trafen uns wieder. Und wieder regnete es in Zürich. Er sagte, dass er mich lieben würde. Seit dem allerersten Mal, an dem er mich gesehen hatte.

Ich liebte ihn auch. Doch ich hatte keine Ahnung, was es bedeuten würde, ihn zu lieben. Die folgenden Wochen waren wie im Film. Zwei durchgeknallte Seelen auf der Überholspur. So, als gäbe es kein Morgen.

Rückzug Dualseele

Dann kam der erste Rückzug des geliebten Seelenpartners. Und ich fiel in ein tiefes, schwarzes Loch. Meine Gedanken kreisten – Spionagesatelliten gleich – nur noch um ihn. Ich fand mich in der Hölle wieder.

Und ich erinnerte mich: Wir wollten nur ein bisschen Spaß, nichts weiter. Spaß, der mich in Stücke reißt.

Seelenpartner-dualseelenDie Realität hatte uns wieder. Er trug einen Ehering und ich hatte einen Freund. Ich neige normalerweise nicht zum Krankheitsbild „Liebesblind“. Und dennoch suchte ich in meinen Gedanken einen Weg. Einen Weg zurück in seine Arme. Einen Weg zurück in unsere Welt. In eine Welt, die so ganz anders ist. Nicht alltagstauglich eben.

Er schrieb: „Es tut mir sehr leid, dass ich mich in meine Höhle zurückgezogen habe – entschuldige!!!! Ich weiß einfach grad nicht, wie mit der Situation umgehen. Du gehst mir viel näher, als ich das zulassen wollte und ich habe einfach sehr Angst davor. Ich glaube, es ist besser, wenn wir für eine Weile eigene Wege gehen – es fällt mir extrem schwer, aber ich glaube, es ist besser so. Ich schicke dir viel Liebe!!!!!“

Danach fiel die Klappe. Ich hatte verstanden. Ich ließ ihn in Ruhe. Für ein paar Wochen. Dann schrieb ich ihm: „Manchmal ist es sehr schwer, dich so zu vermissen.“

Er antwortete: „Glaube mir, das ist es auch für mich. Es vergeht kein Tag, ohne dass ich an Dich denke.“

Die Dualseele loslassen: Auf dem Weg in meine Kraft

Zwei Jahre geborgtes Glück. Ein paar Nächte in seinen Armen. Kurze Linderung fürs heiße Höllenfeuer, dass mir meine Lebenslust verbrannte. Ich wusste, ich musste den Stecker ziehen.

Ich machte Schluss. Und ich blockierte ihn für eine Weile, damit ich nicht rückfällig wurde. Ich nahm die Baustellen meines Lebens in die Hände. Es gab genug zu tun.

Ich trennte mich von meinem Freund, schloss mein Modegeschäft, zog in die Schweiz und bildete mich aus und weiter. Ich fragte mich, was ich wirklich will. Und ich fing an zu schreiben. Drei Bücher in einem Jahr. Ich zog meine Energie mehr und mehr aus dem Außen ab und lenkte sie in mein Inneres.

Das alles liegt nun sieben Jahre zurück. Manchmal denke ich noch an ihn. Wenn ich eine Dualseele mit Liebeskummer an der Strippe habe. Wenn ich seinen Namen höre. Immer wenn ich Gnocchi mit Salbeisoße esse. Wenn es an einem Sonntag regnet. Wenn ich daran denke, wie es mir „damals“ ging.

Diese Geschichte ist so weit weg. Manchmal weiß ich nicht: Ist das wahr? Habe ich mir das alles ausgedacht?

Dann lese ich: in zwei DIN A4 Ordnern Konversation. Zwei Drittel davon hab ich selbst geschrieben. An ihn. Wenn er gerade mal im Rückzug war.

Rückblick & Fazit:

Mein Eigelb (Dualseele oder Seelenpartner, nenn es wie du magst) war immer ehrlich, in jedem einzelnen Moment. Honig ums Maul bekam ich von ihm nicht. Keine Almosen. Keinen Trost. Dafür ehrliche Anerkennung.

Wenn mein Ego etwas bei ihm erreichen wollte, blieb er stumm. Wenn ich authentisch und aus meiner Seele schrieb, antwortete er mir.

Es gibt keine Regeln, wie du mit der Situation am besten fertig wirst. Außer einer einzigen: Sei stets ehrlich zu dir selbst.

Handelst du aus dem Ego oder aus der Seele?

Versuchst du, mit deiner Handlung bei deinem Seelenpartner (deiner Dualseele) etwas zu erreichen?

Oder bist du schon frei, von seiner Reaktion?

Der Rest ist pures Training. Du trainierst dir ein paar neue Verhaltensweisen an. Täglich. Du kehrst stets und ständig zu deinen Schlaglöchern zurück. Du lässt dein Eigelb einfach Eigelb sein. Und irgendwann wird sich ein neuer, milder Morgen auf deine wunde Seele legen.

Irgendwann wuchert aus deinen Wunden helles Glück.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel echte Ehrlichkeit zu dir selbst und so wenig Schmerzen wie möglich.

-> Hast du bereits ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Deine Margret.

Website von Margret Marincolo

 

 

Margret Marincolo ist Expertin für Dualseelen.


Vielleicht kannst du jetzt was Gutes zur Stärkung gebrauchen?  Na, dann aber gerne doch, hier bitte schön:

Eine Liebeserklärung an dich selbst

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