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Klima? Wandel! DEIN Beitrag zum Klimaschutz – für ein achtsames, glückliches Leben

„Die Katastrophe hätte verhindert werden können“, titelte vor wenigen Tagen der Spiegel in einer Kolumne über den Klimawandel – fast so, als würde jetzt alles Tun und Lassen für ein besseres Klima jetzt eh’ nichts mehr bringen.

Gemeinsam mit dem Spiegel schwören uns nahezu alle großen Medien in diesen Tagen lang und breit auf die drohende „Heißzeit“ ein.

Dann warten wir doch mal den Untergang ab, amüsieren uns zu Tode und lesen vorher nochmal schön drüber.

Oder?

klima-KlimawandelJa, es stimmt. Das Klima wandelt sich, die extremen Wetterlagen häufen sich offenbar. Die Prognosen der Klimaforscher*innen, die für die Nationale Akademie der Wissenschaft der USA (PNAS) aktuelle Studien zusammengefasst haben, lesen sich Besorgnis erregend. Laut ihnen könnte der Meeresspiegel mittel- bis langfristig um 10 bis 60 Meter ansteigen.

Doch ich finde, das gebetsmühlenartige Klagen der Leitmedien bringt uns kein Stück weiter.

Gelungene Beispiele schaffen das allerdings schon. Wir sind so viele neue Wege noch nicht gegangen, so viele Kräfte und Möglichkeiten haben wir noch nicht genutzt…

Ich habe hier drei Beispiele zusammengestellt, die dir zeigen, was alles schon so viel besser geht:

Beispiel 1: Das Wunder von Sekem

klima-Oase… ist ein ehemaliges Wüstengebiet in Ägypten, das mit Methoden der biologisch-dynamischen Landwirtschaft fruchtbar gemacht wurde und tausende Arbeitsplätze in einem ehemaligen Brachland geschaffen hat.

Auf diese Weise betreibt Sekem übrigens auch aktiven Klimaschutz und hat die unvorstellbare Summe von 500 Millionen Tonnen CO2 gebunden.

Ihr Initiator Ibrahim Abouleish erhielt dafür sogar einmal den Alternativen Nobelpreis.

Die Vision von Sekem: Im Jahr 2057 möchte das Sozialunternehmen es erreicht haben, dass weite Teile Ägyptens mit solidarischer Landwirtschaft arbeiten.

Auch wird Sekem daran mitwirken, dass sich die Wirtschaft Ägyptens insgesamt solidarischer gestaltet und ein ethisches Bankensystem sich etabliert. Ist das nicht wundervoll?

Bitte, Unternehmer*innen seid mutig, glaubt an eure kühnen Visionen für ein besseres Unternehmer*innentum – und baut es auf!

Beispiel 2: Solidarische Landwirtschaft

klima-ökologische, LandwirtschaftSeit einigen Jahren explodiert die Bewegung der Solidarischen Landwirtschaft (SolaWi) (wir berichteten in diesem Artikel darüber).

Mehrere hundert SoLaWis haben sich bereits gegründet. Das Prinzip: Landwirt*innen, Gärtner*innen und Kund*innen tun sich in einem Netzwerk zusammen und eröffnen ihren eigenen Marktplatz.

Damit legen sie die Preise und Marktbedingungen untereinander selbst fest und lösen sich von den Abhängigkeiten, die andere Märkte konstruiert haben, bspw. Preise oder Produktionsbedingungen, die der Großhandel festlegt.

Davon profitieren beide Seiten: Die Landwirte rufen die Preise auf, die sie benötigen, um gut arbeiten und leben zu können, die Kund*innen wissen, woher ihr Gemüse und ihr Obst kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden.

Auch dieses Modell einer alternativen Landwirtschaft ist aktiver Klimaschutz – denn sie spart allein enorme Mengen an CO2, die benötigt werden, um Obst und Gemüse zu dir zu bringen.

Du findest diese Idee spannend?
Dann hast du mindestens drei Möglichkeiten:

  1. Schau dich in deiner Region um. Vielleicht gibt es in deiner Nähe bereits eine SoLaWi – hier findest du eine Karte
  2. Wenn du keine findest, tue dich doch mit Menschen zusammen und gründe selbst eine SoLaWi – hier bekommst du Unterstützung, wie das geht (und auch unser bereits erwähnter Artikel gibt dir einen Einstieg in die Thematik)
  3. Schließlich gibt es noch die Variante „SoLaWi light“, die meine Familie und ich selbst nutzen. Wir beziehen unser Gemüse, Obst (und auch Käse) in einer Gemüsekiste von einem Hof aus der Region. Vielleicht gibt es dieses Modell auch in deiner Nähe?

Beispiel 3: Gemeinschaftsgärten fördern (& dafür Brachflächen nutzen)

klima-StadtgartenIn den letzten zehn Jahren sind in vielen Städten und Gemeinden im deutschsprachigen Raum die Gemeinschaftsgärten (die du bitte nicht mit Schrebergärten verwechselst 😉…) wie Pilze aus dem Boden geschossen – oftmals starteten sie als Guerrillaprojekte auf Brachflächen, und die Stadt/Gemeinde ließ sich sukzessive davon überzeugen, die Fläche gut grün zu nutzen.

Die Prinzessinnengärten in Berlin etwa sind ein gutes Beispiel dafür, Freiraum fein neu zu kultivieren.

Die beste digitale Anlaufstelle zum Thema Urban Gardening und Gemeinschaftsgärten ist sicherlich die „anstiftung“. Sie enthält viele tolle Infos zum Selber-Loslegen fürs urbane Gärtnern und momentan auch den sicher komplettesten kartographischen Überblick über urbane Gärten in Deutschland.

Hier beispielsweise kannst du recherchieren, welche Gemeinschaftsgärten es in deiner Region gibt: https://anstiftung.de/urbane-gaerten/gaerten-im-ueberblick   

Das ist dir alles zu aufwändig, du willst aber trotzdem mit ganz kleinen Dingen etwas für den Klimaschutz tun?

Kein Problem. Die Plattform Utopia gibt hier 14 ganz praktische, einfach umsetzbare Tipps, was du dafür tun kannst, die Erde mit ihren Ressourcen mehr zu achten.

Ich wünsche dir viel Freude, Neugierde & Tatendurst beim Neuerfinden des Umgangs mit deiner Welt und dir selbst.

Alles Liebe,

Steffi aka Stephanie Ristig-Bresser.

Alle Artikel von Stephanie Ristig-Bresser findest du hier.

Viele feine Menschen, die ebenfalls nach Alternativen für sich selbst und das Leben auf unserem Planeten suchen, findest du hier: 

In diesem Artikel haben wir Rob Hopkins, den Initiator der weltweiten Transition Town-Bewegung, für dich interviewt:

Transition Towns – „Es ist wesentlich, Gruppen zum Erblühen zu bringen“

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