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Lasst uns mal cool über Umweltschutz reden

Wenn es um Umweltschutz geht, darf man auch mal drüber reden. Es gibt so einige Dinge, die nämlich im Alltag total falsch verstanden werden.

Viele Menschen sind nicht ausreichend informiert

Am 30. März war Earth Hour. Meine Frau hat ein Bild im WhatsApp-Status gepostet, als alles vorbereitet war und die Kerzen brannten. Später hatte sie eine Nachricht mit der Frage, was denn die Earth Hour ist.

… viele wissen es nicht…

Neulich hat mich jemand nach der Lektüre meines Buches angesprochen und sagte, dass sie, obwohl sie sich für gut informiert hielt, einiges dazu gelernt hat. So war ihr zum Beispiel nicht klar, dass Reifenabrieb eine der größten Quellen für Mikroplastik ist.

…viele wissen es nicht…also lasst uns über Umweltschutz reden:

umweltschutz-redenReifenabrieb

Zum Thema Reifenabrieb habe ich kürzlich einen Artikel geschrieben, den du HIER  lesen kannst. Leider ist es ein Bereich, in dem die Vermeidung nicht so leicht ist, gute Lösungen sind kaum in Sicht. Daher will ich hier lediglich auf den Artikel verweisen.

Warum gibt es diese Informationslücken?

Viele Menschen wissen vieles nicht. Warum nicht? Weil sie sich nicht informieren und diese Themen lange kaum Beachtung fanden. Das ändert sich ein wenig, für meinen Geschmack aber zu langsam.

Neben dem Reifenabrieb sind Silvester-Feuerwerk oder Fleischverzehr andere Beispiele, die zeigen, dass über die Auswirkungen unseres Verhaltens oftmals nur unzureichend informiert wird.

Warum wir uns alle mindestens als Klimatarier ernähren sollten, habe ich schon in einem früheren Artikel erläutert. Unsere Kleidung  ist auch ein Bereich, in dem die meisten Menschen nicht wissen, was sie mit ihrem Konsum anrichten.

Irrglauben im täglichen Umweltschutz

über-umweltschutz-redenIn anderen Bereichen hat sich mittlerweile ein Verständnis dafür entwickelt, dass sich etwas ändern muss. Plastik ist dafür ein gutes Beispiel. Schauen wir uns die Einkaufstaschen oder Tüten für Obst und Gemüse an. Da wird jetzt oft auf Papiertüten umgestellt und die Leute denken, dass das gut ist.

Ein Irrglauben. Gut wäre es, wenn man auf Stoffbeutel oder -netze umstellt, die man immer wieder verwendet.

Ein Stoffbeutel muss zum Beispiel mindestens 25-mal benutzt werden, damit er einer Plastiktüte ökologisch gesehen im Vorteil ist. Aber eine ordentliche Tasche schafft das locker und kann auf mehrere hundert Verwendungen kommen.

Weg von der Einmalnutzung

Alles, was nur einmal genutzt wird, dient vielleicht unserer Bequemlichkeit, ist aber alles andere als dienlich, wenn wir etwas für die Erhaltung unseres Planeten tun wollen.

Auf diese Aussage hin wurde mir kürzlich in den Sozialen Medien die Frage gestellt, ob ich mir mit Stofftüchern den Hintern abwische. Klar, man kann alles auf die Spitze treiben.

Aber bevor ich das tue, finde ich noch viele Bereiche, in denen es sinnvoller ist. Aber um mal kurz bei der Toilette zu bleiben, für mich ist es selbstverständlich, dass ich Recyclingpapier verwende und davon auch nur so viel wie möglich. Ein Bewusstsein für die Problematik zu haben, ist aus meiner Sicht immer ein wichtiger erster Schritt.

Wegschmeißen gleich weg?

umwelt-redenWenn ich durch die Natur streife, sehe ich immer wieder Müll, der achtlos weggeschmissen wird. Er wurde zwar geschmissen, aber weg ist er noch lange nicht! Wenn jemand Müll auf mein Grundstück schmeißt, dann hebe ich das selbstverständlich auf und schmeiße es in die Mülltonne.

Was aber ist, wenn jemand Müll auf meinen Planeten schmeißt? Auf mein Zuhause? Da werden die wenigsten aktiv. Ich bin oft mit einer Tüte unterwegs uns sammle Müll auf. Manche Menschen schauen komisch, andere sprechen mich an und finden es toll. Richtig toll wird es aber erst, wenn das jeder machen würde. Wie sauber unsere Natur wäre. Lasst uns auch darüber reden.

Ein Auftrag

Warum werden so viele Dinge nicht beim Namen genannt? Ich frage mich, warum sind sie so vielen von uns nicht bekannt? Warum reden wir so wenig darüber?

Wir können das ändern und es klingt für mich nach einem Auftrag an uns alle. Der Auftrag ist, darüber zu reden.

Lass uns diese wichtigen Umwelt-Themen öfter mal ansprechen und so für die Verbreitung wichtiger Information sorgen.

Machst du mit?

Dein Martin Maurer

www.facebook.com/glueckssafari

www.gluecks-safari.de

 

PS: Auch dieses Mal möchte ich wieder auf ein paar wichtige Petitionen aufmerksam machen. Es wäre schön, wenn du sie mit deiner Stimme unterstützt.

 

Tierschutz – Reformierung der Risikoprüfung für Pestizide zum Schutz von Bienen und anderen Insekten

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_20/Petition_92382.danke.html

 

Kein Bußgeld für Schulstreiks

https://aktion.campact.de/fridays-for-future/appell/teilnehmen?utm_campaign=%2Ffridays-for-future%2F&utm_medium=recommendation&utm_source=rec-lc&utm_term=inside_flow

 

Verbieten Sie das Killerpestizid Thiacloprid!

https://actions.sumofus.org/a/pestizid-zulassung-verhindern?sp_ref=481183284.99.194931.f.628434.3&referring_akid=53740.10104652.PY-jGn&source=fb

 

Save the Kresna Gorge

https://act.wemove.eu/campaigns/Save-Kresna-Gorge?utm_campaign=yBsMhgu7A2&utm_medium=facebook&utm_source=share&fbclid=IwAR0yLSBcZM-lF3opQ5z4r4OOfXC3wSm2eswH8U0_SiFNVJbEXg1rYPEhFK8

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