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Meditieren lernen – 5 Tipps für dich

Als ich damals angefangen habe zu meditieren, hatte ich lange das Gefühl, es nicht richtig zu machen. Ich war sehr ungeduldig und wollte endlich Ruhe und Gelassenheit erfahren, welche ich als das Ziel der Meditation verstand.

Wann immer ich mich während der Meditation unruhig fühlte, war ich danach unzufrieden und wertete es als schlechte Meditation. Immer wenn ich nicht entspannt war, bedeutete das für mich, dass ich noch nicht gelernt hatte, richtig zu meditieren.

Wahrscheinlich sehnst auch du dich nach weniger Gedanken, weniger Chaos und mehr Gelassenheit. Denn das ist es doch, was uns die Meditation verspricht: Weniger im Kopf und mehr im Herzen zu sein.

Dabei ist deine Meditation schon perfekt

meditieren-technikenDenn Meditation ist einfach nur die Akzeptanz deiner jetzigen Erfahrung. Die Gedanken dürfen da sein, das Chaos, die Anspannung. Jede Erfahrung hat seine Berechtigung und nichts davon stört – solange du es nicht selbst als störend interpretierst.

Was auch immer in deiner Meditation passiert, geschieht in genau diesem Moment. Und im Hier und Jetzt zu sein, bedeutet, jeden Moment zu akzeptieren, egal wie perfekt oder unperfekt er deiner Meinung nach ist.

In unserem Alltag sind wir komplexe Wesen, die jeden Tag unzählige Entscheidungen treffen müssen. Wir werten und beurteilen dabei konstant unsere Gedanken und Gefühle, da sie uns als nützliche Entscheidungshelfer dienen. Anders könnten wir in dieser Welt nicht funktionieren – es ist wichtig, dass wir uns eine Meinung bilden und danach handeln können.

Doch in dem Moment, in dem wir uns zur Meditation begeben, gibt es keine Entscheidungen mehr zu treffen. Unsere einzige Aufgabe besteht darin, still zu sitzen. Gedanken, Gefühle, Empfindungen können völlig wertungsfrei existieren. Da wir aber unsere innere Erfahrungswelt ein Leben lang gewertet haben, ist es ein Lernprozess, der Übung bedarf.

Und dieses wiederholte Praktizieren im Nicht-Reagieren, schafft auf Dauer Entspannung. Es schafft, dass Gedanken, Gefühle und Empfindungen weniger dringlich scheinen und dass es über die Zeit leichter und angenehmer wird zu meditieren. Aber nur durch die Realisation, dass jede Erfahrung da sein darf, wirst du wirklich frei sein und die Meditation bewusst erleben und zu schätzen wissen.

Richtig meditieren

meditieren-mannWenn du also an Tagen still sitzen bleibst an denen sich deine Gedanken überschlagen, zeigst du damit, dass sie dich nicht kontrollieren.

Du bist nicht der Gefangene deiner inneren Erfahrungen. Du hast in der Hand, in welchem Maße sie dich aus dem Gleichgewicht bringen oder nicht. Selbst in der größten Krise kannst du lernen, diese Krise als deine jetzige Erfahrung anzunehmen und mit einem tieferen Vertrauen verbunden zu sein.

Und das bedeutet wahre Glückseligkeit: Wenn du lernst, all deine Erfahrungen anzunehmen und zu erkennen, dass du schon immer nach der Sicherheit im Außen gesucht hast, die längst in deinem Inneren auf dich gewartet hat. Mehr noch: Du in deiner Essenz bist diese Sicherheit. Du bist vollkommene Akzeptanz und Glückseligkeit.

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In der Meditation wirst du durch diese Erkenntnis sogar zweimal beschenkt:

Einmal dadurch, dass du lernst, deine Erfahrung weniger zu werten und dadurch insgesamt zufriedener mit deinem Leben sein kannst. Du kannst nicht alle deine Lebensumstände kontrollieren, aber es liegt immer an dir, sie zu akzeptieren.

Und dadurch, dass mit deiner inneren Entspannung auch oft Gedanken, Gefühle und Empfindungen zur Ruhe kommen. Die Meditation wird zu einer Zeit des Seins, zu einem Ruhepol, nach dem du dich schon immer gesehnt hast.

meditieren-frauWenn du also bald wieder meditierst, mache es mit derselben Hingabe, wie du es vermutlich sowieso schon machst. Und nun richte zusätzlich, nach dem Ende deiner Meditation, deine Aufmerksamkeit auf deine Bewertungen. Beobachte, wie es nur weitere Gedanken sind, die deine Meditation in einen dir verständlichen Kontext setzen möchte. Die die gemachte Erfahrung in Schubladen wie „gut“ oder „schlecht“ einordnen möchte, um daraus resultierend zufrieden oder unzufrieden zu sein.

Dieser Drang danach, die eigene Meditation zu bewerten, ist der gleiche Drang, der uns jegliche Erfahrungen bewerten lässt. Er ist der Ursprung unserer subtilen und oft genug auch nicht subtilen Unzufriedenheit, die sich auf Lebensumstände bezieht, aber nur bloße Projektionen sind. Sei also mutig genug hinter diesen Bewertungsdrang mit Neugierde zu blicken. Dies wird der Moment sein, indem du dir deiner eigenen Freiheit bewusst werden wirst.

5 Tipps für eine gelungene Meditation

  1. Lieber regelmäßig ein bisschen, als ab und zu viel meditieren. Dir eine feste Zeit am Tag freizuhalten hilft, Regelmäßigkeit rein zu bringen. Zum Beispiel nach dem Aufstehen oder gleich nach der Arbeit.
  2. Vor dem Essen ist es leichter zu meditieren, da man sich nach dem Essen oft schläfrig fühlt und still sitzen eher zum Einschlafen führen könnte.
  3. Entscheide vor der Meditation, wie lange du meditieren willst und stelle dir einen Timer. Ob 5 Minuten oder eine Stunde, überlege dir während der Meditation nicht, wie lange sie noch dauern wird, sondern gebe dich ihr voll hin, als würde sie ewig dauern und es keinen Sinn machen, sich über die verbleibende Zeit zu wundern.
  4. Probiere verschiedene Meditationstechniken aus, bis du eine gefunden hast, die dir entspricht. Angeleitete Meditationen oder nicht, Mantras oder komplette Stille, mit oder ohne Bewegung, es gibt so viele Facetten und es lohnt sich, ein bisschen auszuprobieren.
  5. Sei geduldig. Wenn du anfängst zu erkennen, dass deine Meditation schon genau so richtig ist, wie sie ist, wird dir Geduld leicht fallen. Bis dahin bleib hartnäckig!

 

Wie wäre es, wenn du diese Tipps gleich einmal mit dieser schönen Meditation anwendest?

Erzähl mir gerne, wie du dich bei und nach dieser Meditation gefühlt hast! Ich bin sehr gespannt auf deine Erfahrungen.

 

meditieren-miriamIch hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel die Meditation näher bringen konnte und wünsche dir spannende Erfahrungen und alles Gute.

Alles Liebe,
Miriam

 

 

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Miriam Stork widmet sich seit 2014 leidenschaftlich ihrer spirituellen Entwicklung. Sie hat lange in einer spirituellen Gemeinschaft in Portugal gelebt und an unzähligen Meditationsretreats teilgenommen, um ihr spirituelles Verständnis zu vertiefen. Neben der Spiritualität widmet sie mittlerweile einen großen Teil ihrer Zeit dem Tierrechtsaktivismus, da es ihr ein großes Anliegen ist, dass alle Lebewesen auf diesem Planeten ein freies und selbstbestimmtes Leben führen können.

Ihr findet Miriam auch auf Instagram!

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Hier findet ihr weitere schöne Meditationen und Menschen zum Austausch:

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