Kategorien Anzeigen

Erfolg Body Arbeit Beziehungen Deine Welt Glück Seele Podcasts humantrust @Redaktion

Deine Zeit: Tausche (Weihnachts-)Stress gegen Adventsgenuss

Am kommenden Sonntag ist der 1. Advent. Für viele Menschen ist das der Start in eine der stressigsten Phasen des Jahres.

Weißt du, warum die Adventszeit auch „stille Zeit“ heißt? Ursprünglich war der Advent eine Fastenzeit, in der nicht getanzt oder aufwendig gefeiert werden durfte.

Doch statt „stiller Zeit“ erleben die meisten Menschen die Tage im Dezember vollgepackt wie nie: Weihnachtsfeiern, Basare, Jahresabschluss, Kartenschreiben, Geschenke besorgen, Haus putzen und weihnachtlich dekorieren, Baum besorgen, Plätzchen backen, das Essen für Heilig Abend planen … Und dann natürlich der Stress im Job, wenn der Jahresabschluss ansteht! Ergebnis: in kaum einem Monat haben wir so viele To-Do´s auf der Agenda wie jetzt.

Blick auf dein Empfinden

Wie sieht das bei dir aus? Wird dir der Weihnachtsstress jedes Jahr zu viel und bist du einfach froh, wenn Weihnachten vorbei ist? Oder blühst du im Advent erst so richtig auf? Wichtig ist, dass du das richtige Maß für dich selbst findest, zwischen Weihnachts-Trubel und „stiller Zeit“. Dein gesundes Maß zwischen Vorbereiten und auf den letzten Drücker und mit viel Adrenalin alles erledigen.

mehr-zeit-titelMache dir zunächst einmal klar, dass du als kreativer Chaot IMMER auf den letzten Drücker die Geschenke besorgen wirst und alles fein machst.

Der Grund: Kreative Chaoten laufen unter Zeitdruck zur Höchstform auf, und haben dann wirklich gute Ideen.

Würden sie bereits im September die Geschenke besorgen, dann fehlt ihnen noch die wahre Inspiration. Und es kann passieren, dass du ganz stolz dein frühzeitig besorgtes Geschenk so gut daheim vor deinen Lieben versteckst, dass du es selbst nicht mehr findest. Und dann brauchst du ganz schnell ein Ersatzgeschenk.

Schluss mit Schuldgefühlen

Die Angst, sich schuldig zu fühlen, ist bei den meisten Menschen übrigens der Hauptgrund, warum der Advent und Weihnachten immer nach „Schema F“ abläuft. Der (Selbst-)Vorwurf, man habe kein offenes Haus oder die Familie sei einem nicht wichtig, führt dazu, dass wir funktionieren.

Anti-Stress-Übung für deinen entspannten Advent:

Bewerte doch einmal deine negativen Gefühle auf einer Skala von 1 bis 10. Wenn „sich schuldig fühlen“ 6 Punkte erzielt, das „volle Haus“ aber schlimmer ist und 9 Punkte bringt – dann sage freundlich ab.

Du traust dich nicht abzusagen? Weil Eltern, Schwiegereltern und andere Familien-Mitglieder beleidigt sein könnten? Aus welchem Grund sollten sie das sein? Was gibt ihnen das Recht, dich derart unter Druck setzen? Oder ist die Angst lediglich in deinem Kopf?

Wie denken häufig, dass bestimmte Dinge wahr sind – weil wir bestimmte Erfahrungen gemacht haben. Weil wir mal gehört haben, wie sich Mama oder Papa abfällig geäußert haben, über ein Pärchen, das alleine gefeiert hat. Und das bestimmt, was WIR dann tun.

Ja ok, vielleicht ist es heuer bereits zu spät, um die ganze Sippe wieder auszuladen. Aber dann stelle bitte heuer die Weichen für das kommende Jahr. Besprecht offen in der Familie Alternativen: Feiern im Januar, Feiern bei jemand anderem ….

Und bitte prüfe mal, ob die Angst vielleicht eine „Erfahrungslüge“ ist. Wir alle tragen die Brille unserer Erfahrungen. Und die beeinflusst komplett, was wir wahrnehmen.

Wie ein Filter lässt sie die Botschaften durch, die genau zu unserem Weltbild passen, zu unserer Meinung, zu unserer Prägung. Und das kann uns beflügeln, wenn es positive Gefühle in uns wachruft. Förderliche Erfahrungen lassen uns später in ähnlichen Situationen durchstarten.

Aber Situationen oder Aussagen können uns massiv blockieren, wenn wir sie mit negativen Gefühlen oder negativen Vorerfahrungen in Verbindung bringen. Wenn ich glaube, mein Partner findet es unmöglich, wenn ich mal alleine wegfahre, weil mein erster Freund es mir verboten hatte und mein jetziger bei einem vorsichtigen Vorfühlen so seltsam blickte, dann werde ich nicht fragen, geschweige denn einen Kurzurlaub alleine machen. Wir übertragen die (negativen) Erfahrungen auf aktuelle Fragen. Und beschneiden uns damit selbst.

Noch nicht überzeugt?

Gut, machen wir ein Experiment. Ich stelle dir zwei Fragen. Bitte beantworte diese, bevor du weiterliest.

Frage 1: Herr Müller geht in die Bank zum Geldwechseln. Wie viele 10-Euro-Scheine bekommt er für seinen 1000-Euro-Schein? Was ist deine Lösung?

Frage 2: Wie viel Erde ist in einem 3 x 3 x 3-Meter tiefen Loch? Was ist deine Antwort?

Was ist deine Lösung zu Frage 1? Ganz logisch sagst du vielleicht – 100 Scheine. Was soll denn dabei bitte schwierig sein! Läppische Aufgabe.

Ja, scheinbar. Denn die richtige Antwort lautet: Es gibt keinen 1000-Euro-Schein. In der Regel stöhnen die Menschen, denen ich diese Frage stelle, hier auf und sagen: „Ja klar!“

Kommen wir zu Frage 2: 99,9 Prozent der Menschen, denen ich die beiden Fragen gestellt habe, sagen auf Anhieb: „Ganz logisch: 27 Kubikmeter! Läppische Aufgabe!“

Was sagst du jetzt, nachdem du die Lösung auf Aufgabe 1 kennst? Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit korrigierst du nun deine Antwort: In einem Loch ist keine Erde mehr – es ist ja ein Loch.

Warum hast du deine Lösung geändert? Weil du nach der Lösung von Aufgabe 1 eine andere Brille auf der Nase hattest, nämlich die Brille „Es ist eine Scherzfrage!“. Allein der andere Blick auf die Frage verändert deine Wahrnehmung und damit deine Reaktion.

Du hast beide Fragen auf Anhieb richtig als Scherz und nicht als ernstzunehmende Rechenaufgabe erkannt? Dann vermute ich, dass du die Aufgaben oder die Art der Aufgaben bereits kanntest. Also von vornherein die richtige Brille aufhattest. Stimmt´s?

Es gibt in Bezug auf uns selbst keine universelle Wahrheit, es gibt nur unsere Sicht der Dinge

Die Wahrheit ist immer subjektiv, weil jeder von uns andere Dinge wahrnimmt.

Überprüfe, welche Brille du auf der Nase hast, wenn du Aussagen Dritter, Situationen oder Menschen beurteilst. Ist es die förderliche Brille? Oder eine, die dich ausbremst? Erkenne, dass eigene Erfahrungen nicht immer die „Wahrheit“ sind.

Enthülle deine Erfahrungs-Lügen, erkenne, wann sie dich auf eine falsche Fährte locken, und agiere dann bewusst, wie es heute für dich das Beste ist.

Was ist deine Weihnachts-Erfahrungs-Lüge?

Enttarne heute alle „Das-muss-man-so-machen!“-Vorgaben, mit denen du dir Weihnachtsstress verursachst. Und verabschiede dich von all den Pflichten, die du jetzt bewusst ablegen willst.

Höre auf, automatisch zu funktionieren, und entscheide dich bewusst für mehr Ruhe, Genuss und Leichtigkeit.

Eine schöne Adventszeit!

checklisten-ExpertinEure Cordula

P.S. Mehr Tipps, wie du den Advents-Trubel entspannt meistern kannst, findest du in meiner beliebten Weihnachtscheckliste in meinem Downloadbereich

P.P.S. Auch heuer machen wir wieder den Adventskalender:

Da kreative Chaoten die Dinge gerne anders machen, als die anderen, starten wir am 1. Dezember und öffnen bis zum 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.) ein „Türchen“. Jeden Tag erwarten Euch im BLOG www.GlüXX-Factory.de Impulse und Anregungen für ganz viel „Zeit fürs Leben“ und für eure gesunden Portion LMAA. Ich freue mich auf Euch. Tragt euch gerne jetzt schon in den RSS-Feed auf meiner BLOG-Seite ein und verpasst keinen Beitrag.

 

Mehr dieser Impulse gibt es in:

Cordula Nussbaum
„LMAA – 66 Mini-Plädoyers für mehr Mut, Leichtigkeit und Gelassenheit“
Gabal 2018


humantrust

Gefällt mir 9 Personen gefällt das

Wie hilfreich fandest du den Artikel?1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen: 5,00 von 5)

Diskussion

Hole dir dein Gratis-Geschenk für Compassioner-Leser:


Das große Coaching Paket von Veit Lindau.
Sichere dir diesen wertvollen Leitfaden für ein erfülltes, glückliches Leben.

 

Wir schenken dir:
o 4 Audiovorträge mit Veit Lindau
o 1 Geführte Meditation
o Den Lebenskompass

Trag dich dazu hier ein:

 



* Mit der Eintragung bestätige ich die Informationen zum Datenschutz insbesondere nach §13 DSGVO zur Kenntnis genommen zu haben.

 

 

 

fan