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Wie können Eltern eine natürliche, gute Führung übernehmen?

Wie komme ich in die natürliche und gleichwertige Führung mit Kindern? Sieben Fakten, die für eine erwachsene und natürliche Führung stehen.

Aus meiner Sicht ist hier ein Schlüssel für ganz viele Erziehungs-Beziehungs-Herausforderung vergraben. Wir verwechseln oft Führung mit Herrschen oder wir ziehen unsere Kraft zurück, um nichts zu zerstören und dies oft im Namen der Liebe.

Wer Kinder natürlich führt, der berücksichtig die Bedürfnisse von allen

Außerdem gibt er einen Rahmen mit wenigen Regeln vor, diese geben Halt und Sicherheit. Sie dienen der Gemeinschaft als Familie. Hier gehört ein Nein genauso dazu wie ein Ja. Ein Nein bedeutet oft ein Ja zu mir und ein Ja bedeutet oft ein Nein, zu ganz vielen weiteren Optionen.

Führung bedeutet für mich…

fuehrung-von-kindern1: …ich sehe dich, mich und uns. In meinen, deinen und unseren Bedürfnissen und Gefühlen.
2: …ich übernehme die Verantwortung für mein Handeln UND für meine Gfühle
3:Vertrauen. In mich und mein Gegenüber. Ich gebe einen Vertrauensvorschuss.
4: …hinschauen, lauschen, aussprechen und Fragen stellen. Hier hilft mir immer die WOZU-Frage, Wozu verhalte ich mich so? Wozu verhält sich der andere so? Was ist mein Ziel? Was ist das Ziel des Kindes?
5: …immer wieder anzuhalten und Innenschau zu machen, sich selbst zu reflektieren. Hier braucht es auch oft ein Blick von außen. Durch eine ehrliche Freundin oder durch eine Fachperson.
6: …zuerst lerne ich mich selber zu führen und anschließend kann ich im Außen führen.
7: Führung bedeutet für mich: Oft meine Vorstellungen über mich und die anderen zu verändern und gemeinsam zu wachsen.

Was bedeutet Führung für dich? Wo strauchelst du in deinem Leben, in deiner Familie?

Ich merke, dass viele Eltern hier von nachgeben, sich selbst aufgeben, ins Autoritäre verfallen und strafen sowie drohen. Beides löst ein Gefühl der Ohnmacht aus. Aus der Ohnmacht heraus handeln wir oft mit Resignieren und Nachgeben, oder rutschen ins ins Herrschen (“Dem Kind zeige ich es jetzt!”).
Diese Muster sind voll okay. Denn wir schleppen sie seit Jahrhunderten mit uns rum. Nur geht es nun darum, unsere Themen mit Macht, Ohnmacht und Führung zu heilen und dies fängt bei dir im Inneren an.

Es gibt nicht die Lösung, sondern dein Weg ist deine Lösung.

Zwei Grundtendenzen habe ich für dich herausgeschält und erforscht:

Ich möchte dich einladen und inspirieren, deine Grundtendenz für dich herauszufinden. Dich ermutigen, deine Grundtendenz zu erkennen und benennen. Dies ist ein großer Schritt Richtung Heilung und Wachstum in deiner Familie, um in die Richtung der natürlichen Führung zu gelangen.

 Grundtendenz 1: Der Kämpfer-Typ

Endlich Herrscher/Herrscherin

Du hast viele Machtkämpfe mit deinen Kindern oder deinem Kind. Ihr streitet oft und es kann richtig heftige Ausschreitungen geben. Oft hinterlässt dieser Streit ein Gefühl der Ohnmacht. Ein “Nein” deines Kindes bedeutet für dich, es respektiert deine Führung nicht.

kinder-fuehrung-2Diese Eltern waren als Kind oft angepasst. Sie haben gemacht, was die Erwachsenen von ihnen wollten und nun ist dein Kind da. Unbewusst freust du dich darauf, endlich die «Führung» zu haben. Endlich oben zu sein und das Kind soll machen, was du willst. Dein Kind zwingt dich aus deiner Sicht, das Gefühl der Ohnmacht zu fühlen und es könnte auslösen: “Jetzt muss ich schon wieder machen, was andere von mir wollen” und deshalb kämpfst du.

Du konkurrierst mit deinem Kind um den Platz der «Führung». Um den Platz, wer oben steht. Aus diesem Grund unterdrücken wir das Kind. Und weil sich die heutigen Kinder oft nicht mehr unterdrücken lassen, entstehen ungesunde Machtkämpfe.

Hier hilft es dir einzugestehen, dass du hier in Konkurrenz mit deinem Kind stehst und dies bringt sehr viel Heilung und Wachstum in die Familie. Sag “Ja” zu dir und deinem Kind. Sag “Nein” zu den Machtkämpfen. Steig aus dem Muster aus. Übernimm liebevoll die Verantwortung für deinen Mangel.

Die Falle der Grundtendenz 1 ist: Im Namen der Selbstliebe zu handeln. Ich stehe für mich ein und es ist richtig. Ich habe das Recht für mich einzustehen. Wir vergessen hier in der heutigen Zeit oft das WIR und das Du. Wozu verhält sich der andere so? Was wäre unser Bedürfnis?

(Weitere Inspiration hierzu findest du hier)

Grundtendenz 2: Der Liebe-Typ

Im Namen der Liebe. Endlich Liebe.

Du entscheidest dich für die Liebe. Dein Kind soll ganz viel Liebe erfahren. Du erfüllst alle Wünsche und Bedürfnisse deines Kindes. Du gibst nach, im Namen der Liebe. Deinem Kind soll es an Liebe nicht fehlen. Alle Liebe, die dir fehlte, gibst du deinem Kind.

Oft haben diese Menschen einen Mangel an Liebe in ihrem Leben erfahren. Symbiose ist für sie Liebe. Trennung wird oft vermieden. Ein “Nein” bedeutet Trennung und deshalb fällt es dir schwer “Nein” zu sagen. Vielleicht flüstert eine Stimme in dir: “Ich kann tun und machen, was ich will und erfahre doch keine Liebe. Es ist nie genug, was ich gebe.”

Hier hilft es dir zu wissen, dass Liebe immer ist – auch wenn du mal “Nein” sagst. Weil dein “Nein”, ein “Ja” zu dir ist. Sag “Ja” zu dir und öfters mal “Nein” zu einem Wunsch deines Kindes. Du darfst wieder zurück in deine Kraft kommen. Wo gibst du dich für das Gefühl der Liebe auf?

Die Falle der Grundtendenz 2 ist: Im Namen der Liebe zu handeln. Ich sehe die Bedürfnisse meiner Kinder. Ich will sie nicht unterdrücken. Häufig fehlt hier das Ich und das Wir: Was ist mein Bedürfnis, mein Gefühl? Was wäre unser Bedürfnis?

(Weitere Inspiration findest du hier)

Um die ganze These zu vertiefen, hier ein praktisches Bespiel:

Kind trifft die Aussage zum Erwachsenen: «Blöde Mami!» oder «Du bist ein Arschloch!!!»

kinder-FuehrungDer Herrscher/Die Herrscherin
Haltung: Ich bin hier der Chef. Ich muss mein Kind erziehen, sonst lernt das Kind es nicht.

Mögliche Rektion: “Geh auf dein Zimmer! Wenn du das zu mir sagst, habe ich dich nicht mehr lieb. Du freches Kind! Man sagt das nicht zu einem Erwachsenen.”

Der Liebende/Der Liebende

Haltung: Aus Liebe lasse ich alles zu. Das Kind ist gut.
Mögliche Reaktion: Das meint mein Kind nicht so. Ich stelle meine Bedürfnisse und Gefühle zurück, obwohl es mich innerlich verletzt.

Natürliche Führung:

Haltung: Das Kind ist gut. Ich bin in Ordnung mit all meinen Fehlern. Deine und meine Gefühle und Bedürfnisse sind wichtig. Ich übernehme für mein Handeln die volle Verantwortung.
Mögliche Reaktion: “Ah, stimmt jetzt habe ich mich wirklich blöd verhalten. Ich spüre, dass du ganz schön wütend auf mich bist. Verrätst du mir den Grund? Ich möchte nicht, dass du mir Arschloch sagst, dass macht mich traurig.”

Übernimm deine Führung für dich und deine Familie. Hier liegt der Schlüssel für alle Familien verborgen. Wenn wir in unsere innere Führung kommen, unsere Mangel füllen, fangen wir an natürlich im Außen zu führen. Im “Ja” und im “Nein” und doch in Liebe.

Unsere Familien sind ein wunderbares Feld, um in uns und unseren Familien in Führung zu gehen. Falls du Hilfe möchtest. Ich bin da.

In Liebe verbunden
Sandra 

www.sandra-burri.ch,

Mamas- und Frauenbegleitung mit warmherziger Menschlichkeit

Tina Thorsen und ich veranstalten im humantrust in der Gruppe Menschenkind-Begleiterinnen SkyeCall-Austauschgruppen.

Inspiration auf Facebook in der Gruppe “Mit Kindern wachsen”. 

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humantrust

 

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