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lustvolle Meditation

Komm doch! Sexualität als lustvolle Meditation

Wie du deine Sexualität auf ein neues Level heben kannst, indem du sie als lustvolle Meditation begreifst.

Sexualität kann eine spirituelle Praxis sein. Nur damit wir uns richtig verstehen: Nicht nur das Rein-Raus-Spiel ist mit Sexualität gemeint. Auch die immer noch viel zu sehr unterschätzte Praxis der Selbstbefriedigung, jedes Küssen, jedes Streicheln und jede sonstige sexuelle Praxis kann ein hoch spiritueller Akt sein.

Sex – spirituelle Praxis vs. Konsumgut vs. die Sünde in Aktion

Eine kleine gedankliche Herleitung zu dieser von mir vertretenen Behauptung:

Die Idee, dass Sexualität etwas sehr Spirituelles ist, stammt nicht von mir. Auf diesen Gedanken sind schon alte Hochkulturen gekommen. So ziemlich alle alten Kulturen, die nicht monotheistisch waren, haben den Schöpfungsakt (also Sex) als etwas Heiliges angesehen und in vielen Fällen war dabei das Weibliche ebenso verehrt wie das Männliche. Somit ist auch das Thema Gleichberechtigung alles andere als eine moderne Erscheinung, sondern eine von Natur aus gegebene Tatsache.

lustvolle MeditationDie wenigsten von uns sind jedoch in dieser freien, verehrenden und wertschätzenden Haltung gegenüber der körperlichen Liebe aufgewachsen. Viele von uns haben eine Erziehung genossen, die durch christliche Werte beeinflusst war. Sex hat zwar einen hohen Stellenwert, jedoch einen negativen.

Sexualität wird eingegrenzt und bewertet, Praktiken beurteilt und für „gut“ oder „schlecht“ befunden. In diesem moralischen Wertepool ist auch vorgegeben, wer mit wem und wieso Sex haben darf oder auch nicht. Das ist etwas, das nicht immer aktiv mitgegeben wird, aber schauen wir uns in der Welt der Sexualmoral um, wird schnell klar, dass unsere christlichen Wurzeln noch deutlich zu spüren sind.

Und das auch noch in dieser aufgeklärten Welt. Sexuell betrachtet, befindet sich unsere Gesellschaft jedoch noch lange nicht auf einem aufgeklärten Stand. Die breite Masse ist noch nicht zum inneren Gefühl gekommen, dass Sexualität das natürlichste der Welt ist. Häufig wird Sex noch verteufelt oder nur konsumiert.

Somit stehen wir im Moment gesellschaftlich zwischen Konsum und Verbot. Doch langsam wächst eine Pflanze in diesem Bild, die die Natürlichkeit und das tief spirituelle Wesen verkörpert.

Bedeutung sexueller Meditation

Der vorige Absatz sollte nur verdeutlichen, wo unsere Gesellschaft nach meiner Wahrnehmung heute sexuell gesehen steht. Das hat an und für sich keine Bedeutung, weil es nur eine Beschreibung ist. Doch in der Praxis kann es einen Unterschied für dich machen.

Hast du für dich verstanden, wo du mit deiner Sexualität stehst, wenn du einordnen kannst, aus welcher Motivation heraus du Sex hast oder eben nicht, dann kannst du bewusst entscheiden, welchen Weg du gehst.

Auch in der Sexualität stellen sich die Fragen:

  • Bin ich im Bett ich?
  • Bin ich so, wie andere erwarten, dass ich sein soll?
  • Bin ich, wie ich denke, dass andere sind?

Du hast immer die Wahl, ob du Bedürfnisse anderer erfüllen magst oder deine. Du lebst dein Leben oder das von anderen. Wenn du dich auf eine Entdeckungsreise begeben willst, lies einfach weiter.

Wie mache ich eine lustvolle Meditation?

Im Prinzip folgst du für eine spirituelle Sexualpraxis den Prinzipien der Meditation

Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt

Um dich in jede Form der lustvollen Trance zu begeben, ist es wichtig, dass du dich auf genau einen Moment konzentrierst, der existiert: JETZT.

Das machst du am einfachsten, indem du dich voll und ganz auf deine Körperwahrnehmungen fokussierst:

  • Was spüre ich?
  • Wie fühlt sich die Berührung an?
  • Ist sie lustvoll oder ist eine andere Stelle lustvoller?

Den eigenen Körper wahrzunehmen ist eine riesige Aufgabe, weil er ein wahres Wunder an Gleichzeitigkeit ist.

Fokus setzen

Wenn du dich in der Fülle deines Körpers allzu schnell verlierst und dich aus lauter Überflutung ablenkst, hilft es, wenn du dir einen Fokus setzt.

Hier ein paar Beispiele:

  • Fokussiere deinen Atem während der Liebe
  • Fokussiere deine Bewegungen
  • Fokussiere deine Gefühle
  • Fokussiere die Berührungen
  • Fokussiere deine Gedanken

Das ist wie bei einer Meditation. Du setzt dabei auch immer einen Fokus. Diesen Fokus kannst du täglich neu wählen.

Sein ohne zu wollen

Bei der lustvollen Meditation geht es darum, dass du einfach bist. Sei mit dir in all deiner Lust (oder Unlust) und versuche nichts zu wollen.

Du fragst dich vielleicht, was du denn während des Sex wollen solltest?

Ganz einfach: viele Menschen wollen einen Orgasmus.

Natürlich spricht auf gar keinen Fall etwas dagegen, Sex zu haben um einen Orgasmus zu erleben. Wer will das nicht? Aber wenn der Orgasmus zur Pflicht wird und alles ist, wonach du beim Sex strebst, wirst du das Spiel irgendwann leid und es entsteht Stress.

Bist du eine Frau, die sagt, dass sie nicht loslassen kann, kann es dir enorm helfen, deine Sexualität als Meditationspraxis zu verstehen. Ohne Orgasmus-Druck deine schönen Gefühle genießen und spüren.

Bist du ein Mann, der denkt, er muss immer Topleistungen im Bett bringen (und kommst deshalb kontinuierlich vor deiner Partnerin), übe dich in der Kunst des Spürens und Genießens deiner Lust.

Das üben wir am besten in der Selbstliebe oder Selbstbefriedigung. Denn da lassen wir uns nicht so schnell von einer anderen Person ablenken.

Und was habe ich davon?

Ich finde die Frage berechtigt, die da lautet: „Was habe ich von einer meditativen Haltung?“

Folgende Schlagworte möchte ich dir nennen:

  • Weniger Stress auf das Thema Sex.
  • Weniger Orgasmus-Druck.
  • Mehr Genuss
  • Du lernst dich selbst besser kennen (weil du dich spürst).
  • Du hast die Chance, moralische Vorstellungen, die in dir wirken, langsam zu verändern.
  • Besseren Sex
  • Bessere Orgasmen

Wenn sich das nicht lohnt, dann weiß ich auch nicht.

Apropos – je häufiger du lustvoll meditierst, desto spürbarer sind die Auswirkungen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Meditieren und würde mich freuen von dir zu lesen, welche Wege der lustvollen Meditation du für dich gefunden hast.

Alles Gute,

Deine Claudia Elizabeth Huber

www.claudia-elizabeth-huber.de

(Der Artikel wurde erstmals im Februar 2017 im Compassioner veröffentlicht.)

 

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