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Dein innerer Kritiker – Fluch oder Segen?

„Ich bin nicht gut genug“, „Die anderen sind viel besser als ich“, „Das schaffe ich eh nicht“… Kommen dir diese Sätze bekannt vor?

Doch woher kommt dieser scharfe Kritiker eigentlich, der uns permanent mit Mindfuck versorgt? Und was können wir tun, um den Blick auf uns selbst ein bisschen wohlwollender zu gestalten? Diesen Fragen geht die Texterin Nadine Enck nach. Wir möchten dich einladen, deinen inneren Kritiker hier besser kennenzulernen und am Ende liebevoll auszuschalten.

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Die Wurzeln der Selbstkritik

Mit uns selbst gehen wir oftmals sehr viel härter ins Gericht als mit irgendjemandem sonst. Der Ursprung dieser scharfen Selbstkritik liegt in den meisten Fällen in unserer Kindheit.

innere-kritiker-liebeWir haben gelernt, dass wir nur gelobt oder lieb gehabt werden, wenn wir uns genauso verhalten, wie unsere Eltern es von uns verlangten.

Aus dem Gefühl heraus, nicht in Ordnung zu sein, so, wie wir eigentlich sind, sind dann Glaubenssätze entstanden, die uns ein Leben lang begleiten können.

Je nachdem wie konstruktiv oder destruktiv diese Kritik damals war, gehen wir heute mit uns selbst ins Gericht. Dies zumeist nur noch um einiges härter als unsere Eltern es damals taten oder auch meinten.

Selbstverurteilenden Leitsätze wie z.B. „Ich bin nicht gut genug“ prägen uns daher nun als Erwachsene. Wir nehmen diese zum Anlass, mit allen Mittel besser, schlauer, dünner, schöner, talentierter oder anerkannter zu werden. All das geschieht in der Hoffnung, uns dadurch endlich aus der vermeintlichen Unvollkommenheit zu befreien.

Wie sehr wir uns durch den inneren Kritiker und destruktive Selbstkritik schaden

 Konstruktive Selbstkritik ist gut. Sie treibt uns an und bringt uns immer wieder dazu, dass wir uns selbst überprüfen und hinterfragen. Sie bewirkt, dass wir uns weiterbewegen und uns entwickeln.

Destruktive Selbstkritik schadet uns nur. Aus ihr resultiert oftmals eines dieser beiden Extreme:

Entweder

  • Unsere Selbstzweifel werden dermaßen groß, dass wir gar nicht erst losgehen, weil wir uns für„eh nicht gut genug“ befinden. Dies kann bewirken, dass in unserem Leben Stillstand herrscht. Nicht selten verharren wir dann in Situationen, Beziehungen oder Berufen, die uns nicht erfüllen oder uns gar unglücklich machen. Wir sind sogar der Meinung, dass wir es einfach nicht wert sind und es nicht besser verdient haben.

Oder aber

  • Wir gehen immer wieder weit über unsere Grenzen hinaus, nur um endlich gesehen, anerkannt und lieb gehabt zu werden. Wir sehnen uns so sehr danach, dass wir uns durch all die verzweifelte Anstrengung direkt in die totale Erschöpfung treiben. Wir brennen also regelrecht aus.

Beide Extreme machen auf Dauer unglücklich und krank.

Der Vergleich mit anderen

innere-kritiker-selbstvertrauenAuch der Vergleich mit anderen kann sehr ungesund für unser Selbstvertrauen werden, besonders wenn wir die Personen, mit denen wir uns vergleichen, idealisieren. Wir sehen also nur das, was die Person besonders gut kann und uns kommt oftmals gar nicht erst in den Sinn, dass sie auch Schwächen haben könnte.

 

Besonders in der heutigen Social Media Welt, fällt es schwer, mit seinem eigenen Leben nicht in Zugzwang zu geraten. Dabei weiß niemand wirklich, was vor oder nach diesen vermeintlich schillernden Momentaufnahmen geschieht. Niemand ist perfekt und die gestellten Bilderbuchleben auf Instagram & Co. existieren in der Realität meist auch nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen.

Vergleiche sind gut, wenn wir sie auf gesunde Weise ziehen

inspiration-innere-kritikerWenn wir eine Person bewundern und dadurch inspiriert werden, können wir viel von ihr lernen.

Allerdings tappen wir leicht in die Falle, zu meinen, dass diese Person wertvoller oder besser ist als wir selbst, nur weil sie bereits da ist, wo wir gern noch hin möchten.

Auch diese Person hat ihren Weg zu gehen und ihre Kämpfe auszufechten.

Bleib also beim Vergleichen bei dir. Lass dich durch den Erfolg der anderen inspirieren, aber fange nicht an, dich zu zerfleischen, weil du dich für nicht schnell genug, nicht gut genug oder nicht schön, jung oder erfahren genug hältst.

Bleib zwischendurch auch einfach mal stehen, atme tief durch und schau auf den Weg zurück, den du bereits gegangen bist. Wertschätze dich doch wieder mal von Herzen selbst und klopfe dir innerlich auf die Schulter.

Wir verlieren nämlich vor lauter Hinterherhechten leider viel zu oft aus den Augen, was wir eigentlich schon alles erreicht haben und wie stolz wir darauf sein können.

Hilfreiche und konstruktive Selbstkritik

 Wenn du dich also das nächste Mal bei einer zerstörerischen Selbstkritik ertappst, sei zunächst einmal ein bisschen wohlwollender mit dir selbst. Versuche dabei auch, dein verletztes Ich zu betrachten, es einfach mal in den Arm zu nehmen und ihm zuzuhören. Das kann dir dabei helfen, deinen Blickwinkel zu verändern, so dass du dann die Möglichkeit hast, die Dinge konstruktiver anzugehen.

Fang an, deine Selbstkritik näher unter die Lupe zu nehmen, ohne dich dabei zu verurteilen. Sieh sie dir lediglich an und schau, ob etwas dran ist oder was sie dir vielleicht sagen möchte. Überprüfe, ob du an den gegebenen Umständen etwas ändern kannst und willst und korrigiere sie dann entsprechend.

Gib dir vor allem Zeit und mach dir klar, dass Fehler dazu da sind, um aus ihnen zu lernen. Es ist sogar gut, dass sie passieren. Nimm sie dir vor, analysiere sie und schau, wie du es beim nächsten Mal besser machen kannst.

So wachsen wir, so ernten wir – und zwar auf gesunde Weise!

Liebe Grüße, Nadine

innerer-kritiker-nadine-enck“Seit ich denken kann, wird mein Leben von drei großen Leidenschaften bestimmt: Musik, Text & Design. Dennoch musste ich erst einmal so einige Hürden überwinden, um diese dann auch wirklich zum Beruf zu machen.

Nicht zuletzt Dank des humantrust’s habe ich es geschafft, alle drei Leidenschaften in einem wunderschönen Herzensprojekt zu vereinen und mich damit selbstständig zu machen.

Geprägt durch meine eigene Geschichte, beschäftige ich mich von Herzen gern mit Themen rund um unser Innen- und Gefühlsleben, der Sinnhaftigkeit und dem Streben nach Glück. Mein großer Wunsch ist es, all jene damit zu inspirieren, die sich vielleicht selbst noch auf der Suche befinden oder einfach ebenfalls dafür brennen.”


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