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Becherpfand statt Coffee to go: Diese Städte mischen bereits mit

Coffee to go – so bequem und angenehm das ist, seinen Kaffee oder ein alternatives Heißgetränk im Wegwerf-Becher zu ordern und mitzunehmen, so schädlich ist es für die Umwelt. Sage und schreibe 320.000 Coffee to go-Becher werden laut einer Studie der Deutschen Umwelthilfe  STÜNDLICH in Deutschland verbraucht – mit folgenden Umweltauswirkungen:  Weil für die Pappbecher praktisch keine Recyclingpapierfasern genutzt werden, müssen für ihre Herstellung neue Bäume gefällt werden. Die Einwegbecher bestehen nur aus Pappe, sondern anteilig auch aus Kunststoff; daher wird auch Rohöl zur Becherproduktion benötigt –  etwa 22.000 Tonnen im Jahr. Darüber hinaus entstehen für die Herstellung der jährlich in Deutschland verbrauchten Coffee to go–Becher CO2-Emissionen von rund 83.000 Tonnen.

Aber es geht auch besser: Städte mit Becherpfand-Projekten

Zahlen, die aufrütteln, denn eigentlich geht das besser. Und so haben in den vergangenen Jahren nach und nach einige deutsche Städte mit verschiedenen Anbietern das Becherpfand eingeführt. In einem gerade aktuell erweiterten Artikel hat die Redaktion des Magazins “enorm” zusammengestellt, in welchen Städten bereits das Becherpfand in unterschiedlichen Varianten Einzug gehalten hat. Wir geben hier eine Auswahl aus der Liste:

  • So ist die Lösung mittels eines Recup-Systems in ungefähr 70 Städten im Einsatz.
  • Die „Good Cup“  gibt es ungefähr zehn Städten in Nordrhein-Westfalen.
  • Die Stadt Freiburg hat mit “FreiburgCup” im November 2016 ein städteeigenes Pfandsystem gestartet.
  • In Göttingen die “Faircup” im Einsatz, die Berufsschüler*innen entwickelt haben.
  • In Hamburg machen 18 Cafés am so genannten “Refill it!”-Projekt teil, dass  El Rojito, ein Verein zur Förderung der deutsch-lateinamerikanischen Beziehungen, gestartet.

Außerdem haben im Kommenrarbereich des Artikels einige Leser*innen weitere Beispiele hinzugefügt.

(Quellen: enorm / Deutsche Umwelthilfe)

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