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Blinde Frauen helfen bei der Brustkrebsvorsorge

Hier helfen Frauen Frauen.  Und zwar sehbehinderte und blinde Frauen helfen Dank ihres außergewöhnlichen Tastsinns anderen Frauen.

Sie spüren in Brüsten und Lymphknoten gefährliche Knoten und gewebliche Anormalitäten  auf.

Denn ihr aussergewöhnlicher Tastsinn ist dafür eine optimale Untersuchungsmethode. Nach einer speziellen, 9-monatigen  Ausbildung  können diese Frauen kleinste Veränderungen im Gewebe feststellen.

Die Idee und Ausbildung dazu kommt von der  gemeinnützigen Unternehmergesellschaft Discovering Hands. Dort können sich blinde oder sehbehinderte Frauen zur Medizinisch-Taktilen Untersucherin (MTU) ausbilden zu lassen. Mittlerweile gibt es diese wunderbaren Untersucherinnen in vielen Regionen, wo genau, kannst du hier sehen. 

Übrigens: Die meisten Krankenkassen bezahlen diese Art der Vorsorgeuntersuchung. 

Jedes Jahr erkranken 70.000 Frauen an Brustkrebs, 18.000 sterben daran. Aber nicht an den Tumoren, sondern daran, dass die Tumore streuen.

Deshalb ist die Früherkennung so wichtig!

Das Mammographie-Screening wird Frauen als gesetzliche Vorsorgeleistung zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr nur alle zwei Jahre angeboten. Die Tastuntersuchung ist hingegen Kernbestandteil der Brustkrebsvorsorge für alle Frauen.

Eine große Studie von Mc Kinsey zeigt: bundesweite Einführung der Taktilographie würde nicht nur viele Leben retten – volkswirtschaftlich ließe sich auch ein positiver Effekt von 80 bis 160 Millionen Euro jährlich erzielen, unter anderem durch geringere Behandlungs- und Folgekosten.

 

Das finden wir eine tolle Idee.

 

Quelle : noz

 

 

Susanne Nadler

Redakteurin & Texterin

www.susanne-nadler.de

 

 

 

 

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