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Diese Astrophysikerin gewann einen hochdotierten Preis von 3 Millionen Dollar – und verschenkt das Preisgeld weiter

Die englische Astrophysikerin  Jocelyn Bell Burnell machte vor 51 Jahren mit ihrem Doktorvater Antony Hewish und dem Radio-Astronomen Martin Ryle eine bahnbrechende Entdeckung: Sie fanden schnell rotierende Neutronensterne, auch Pulsare genannt – Sterne, die Radiosignale aussenden.

Kein Nobelpreis für die Astrophysikerin, dafür der Breakthrough-Preis fürs Lebenswerk

Die beiden Männer wurden 1974, sieben Jahre später, dafür mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet. Bell Burnell aber wurde übergangen. Es wurde viel darüber spekuliert, ob es daran gelegen habe, dass sie eine Frau ist. Bell Burnell selbst tat das einmal in einem Interview ab – mit der Begründung, dass sie damals Doktorandin gewesen.

Nun hat Bell Burnell doch noch eine hohe Würdigung erfahren: Gerade wurde sie mit dem renommierten Breakthrough Prize für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Der Preis ist mit drei Millionen US-Dollar höher als der Nobelpreis dotiert.

Doch die Astrophysikern hat sich entschieden, dass Preisgeld weiterzureichen, weil sie es nach eigenen Angaben nicht braucht. Bell Burnell möchte mit dem Preisgeld Stipendien an Menschen vergeben, die an Physik-Instituten unterrepräsentiert sind: Frauen, ethnische Minderheiten und Flüchtlinge. Großartig!

(Quelle: Spiegel.de)

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