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Drittes Geschlecht wird bald amtlich

Auch eine wirklich gute Nachricht: Bisher diskriminierte Menschen, die mit zwei Geschlechtsmerkmalen zur Welt kamen, haben es in Zukunft leichter.

Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes können sich intersexuelle Menschen demnächst mit dem Geschlechtsmerkmal “divers” im Geburtenregister eintragen lassen. Bisher musste ein Kind vom Standesbeamten nämlich eindeutig dem “männlichen” oder “weiblichen” Geschlecht zugeordnet werden. Das wird jetzt anders.

Allein in Deutschland leben ca. 100.000 intersexuelle Menschen, die sich nun freuen dürfen, dass ihre “Anomalität” keine mehr sein wird.

Intersexuelle sind Menschen, deren äußeres geschlechtliches Erscheinungsbild von Geburt an hinsichtlich der Chromosomen, der Keimdrüsen und der Hormonproduktion nicht nur männlich oder nur weiblich erscheint, sondern eine Mischung aus beidem darstellt. Oftmals sind beide Geschlechtsmerkmale angelegt.

Zwitter oder auch intersexuelle Menschen wurden leider in der Medizin lange als abnormal und krank angesehen, die verschiedenen Formen der Intersexualität als „Syndrome“ gekennzeichnet. Zu diesen gehört zum Beispiel, dass sich kein männliches äußeres Glied entwickelt und die Hoden im Körperinneren liegen. Die Intersexualität kann glücklicherweise durch eine Chromosomenanalyse festgestellt werden und ist keine Krankheit und auch nicht abnormal, lediglich eine andere Form der Geschlechtsausbildung.

Warum die neue Geschlechtseintragung ein echter Grund zur Freude ist:

Für Eldritte-geschlechttern ist der Umgang mit einem intersexuellen Kind häufig belastend – vermeintlich haben sie kein richtiges Mädchen, keinen richtigen Jungen. Die Folge: Schon im Säuglingsalter werden Kinder chirurgischen, verstümmelnden Eingriffen und hormonellen Behandlungen unterzogen, für die häufig keine medizinische Notwendigkeit besteht.

Später haben diese Kinder dann zwar eine “aufgezwungene Geschlechtszuordnung”, werden als Junge oder Mädchen erzogen, aber sie haben meistens selbst keinen Bezug zu dieser Rolle.  Die Folge der neuen Geschlechtseintragung wird sein, dass diese Menschen sich später selbst frei entscheiden können, ob sie lieber als Mann oder Frau oder als beides leben möchten.

Der feine Unterschied: Intersexuell – Transsexuell

Nicht zu verwechseln ist das mit transexuellen Menschen. Diese wunderbar bunten, kreativen und spannenden Menschen sind zwar “ganz normal” als Frau oder Mann geboren worden,  können sich aber mit ihrer Geschlechterrrolle nicht identifizieren und wünschen sich, ihr Leben als anderes Geschlecht zu feiern.

Transexuelle leben mit dem Gefühl, dass sie mit dem falschen Geschlecht zur Welt gekommen sind.

Wir feiern die Vielfalt unserer Spezies auf jeden Fall und freuen uns über die neue Regelung! 

Denn in der Biologie ist das nämlich seit jeher völlig normal: So haben Blüten meistens (weibliche) Stempel und (männliche) Pollen. Unter den Tieren können beispielsweise bestimmte Fische und Schnecken beide Geschlechter annehmen.

Quellen: diverse.

 

 

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