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Frankreich verbietet als erstes Land krebserregendes Glyphosat

Der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat soll laut Edouard Philippe, dem französischen Regierungschef, bis 2022 komplett verboten werden. Die gute Nachricht: Schon in einigen Jahren wird  jeglicher Verbrauch, auch in der Landwirtschaft, nicht mehr erlaubt sein.

Mutig von Frankreich, denn es steht mit dieser Entscheidung momentan noch alleine da und stellt sich als erstes Land sogar gegen die EU -Entscheidung, die die Zulassung des Unkrautvernichters von Monsanto noch um 10 Jahre verlängern will.

 

Dass Glyphost krebserregend ist, gilt als erwiesen. Die WHO hat umfangreiche Studien dazu durchgeführt.

Die im März 2015 in der Fachzeitschrift Lancet Oncology veröffentlichte Studie zeigt auf, dass insgesamt fünf Organophosphate, die als Herbizide oder Pestizide zum Einsatz kommen, krebserregend sind.

Glyphosat-Rückstände in Mehl, Zucker und Haferflocken

Wer nun glaubt, Glyphosat betreffe nur Landwirte, die direkt mit dem Mittel hantieren, hat sich getäuscht:

Glyphosat-Rückstände tauchen in allen Grundnahrungsmitteln auf: Besonders in Getreiden, wie Hafer, Weizen und in deshalb auch in vielen Mehlprodukten. Auch kommt es beim Anbau von Mais und  Soja zum Einsatz. Stichproben ergaben Rückstände in Zucker und  Haferflocken.

Natürlich sickert das Mittel auch ins Grundwasser und gelangt auf diese Weise früher oder später ins Trinkwasser. Aber wir freuen uns jetzt erst Mal über Frankreichs Entscheidung und hoffen, dass andere Länder bald nachziehen.

 

(Quelle: Zeit.de)

 

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