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Urin gegen Welthunger

Der Zusammenhang zwischen Urin und dem Welthunger-Problem erschließt sich zugegebenermaßen nicht gleich auf den ersten Blick. Doch schwedische Forscher haben herausgefunden: Urin funktioniert als Dünger hervorragend und kann erheblich dazu beitragen, den Welthunger zu verringern.

Wie soll das funktionieren?

welthunger-toiletteLeider ist es nicht so, dass man einfach nur die Flüssigkeit aus Abflussbecken zum Düngen verwenden kann. Sobald in der Flüssigkeit andere menschliche Ausscheidungen, sowie Toilettenpapier etc. enthalten sind, ist diese als Dünger nicht geeignet und somit völlig nutzlos. Es ist deswegen notwendig, direkt beim Toilettengang eine Trennung von Urin und anderen Ausscheidungen vorzunehmen und den Urin in einem gesonderten Becken aufzufangen.

Ist das hygienisch?

Im ersten Moment könnte man vermuten, dass es unhygienisch sei, Urin als Dünger zu verwenden. Wenn Urin luftdicht gelagert wird, durchläuft er jedoch verschiedene chemische Prozesse, die letztlich dazu führen, dass er steril wird. Am Ende ist er also vollkommen frei von jeglichen Bakterien und kann bedenkenlos zum Düngen verwendet werden?

Weshalb Urin als Dünger?

Gerade in den armen Regionen dieser Welt, wie z. B. in Burkina Faso, können sich die Bauern keinen Dünger leisten. Dieser ist schlichtweg zu teuer für sie. Ohne Dünger sind jedoch die Erntebeträge viel schlechter. Das führt dazu, dass die Menschen in diesen Regionen nicht genügend zu essen haben. Urin ist hingegen natürlicherweise in ausreichenden Mengen vorhanden und kann so in allen Regionen zum Düngen verwendet werden.

Funktioniert das wirklich?

welthunger-afrikaErste Ergebnisse zeigen, dass es sehr gut funktionieren kann, mit Urin zu düngen – und so einen wichtigen Beitrag gegen den Welthunger zu leisten. Jedoch: die richtige Aufklärung ist entscheidend. Nur wenn die Bevölkerung wirklich versteht, dass sie durch die Verwendung spezieller Trenn-Toiletten dazu beitragen können, den Hunger zu stoppen, sind sie auch bereit dies zu tun.

Sinnvoll kann es außerdem sein, den Urin maschinell zu nitrieren, damit er völlig geruchslos wird – so wird er von den Bauern und der Bevölkerung eher als Dünger akzeptiert.

 

Quelle: FAZ.NET

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