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Weniger Schmerzen für Ferkel ab 2019

Ab dem 1. Januar 2019 wird es endlich auch in Deutschland verboten, Ferkel in der Mast ohne Betäubung zu kastrieren. Bisher war dies nur in anderen Ländern Europas wie der Schweiz und Norwegen verboten. Ein bis fünf Prozent der männlichen Schweine entwickeln nach der Geschlechtsreife einen starken Geruch.

Dieser ist beim Fleisch dann ebenfalls deutlich zu riechen und wird von den meisten Verbrauchern*innen als unangenehm empfunden. Die bisher übliche Methode hierzulande ist es, Ferkel ohne Betäubung und ohne entsprechende Ausbildung zu kastrieren. Dies war bisher sogar in der ökologischen Tierhaltung erlaubt und ist für die Ferkel mit enormen Schmerzen verbunden.

Doch ab 2019 ist Schluss damit!

Ferkel dürfen dann nur noch in Anwesenheit eines Tierarztes und unter Betäubung kastriert werden. Geplant ist dies schon länger, jedoch hatten sich einige Bundesländer wie Niedersachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern gegen die Umstellung ab 2019 eingesetzt. Jedoch erfolglos: Der Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz des Bundesrates lehnte den Antrag der Bundesländer ab und besteht weiterhin auf die Umstellung ab dem 1. Januar 2019.

(Quellen: NDR.de und weitere)

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